DAX -0,24 % 26.140,13 Pkt 18:00:00 MDAX -0,40 % 32.431,12 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,39 % 6.502,56 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,37 % 53.885,10 Pkt 23:23:20 S&P 500 -0,34 % 7.709,96 Pkt 00:32:46 Nasdaq -0,89 % 26.348,35 Pkt 23:15:59 Nikkei -1,18 % 64.907,51 Pkt 03:55:35 Gold +1,62 % 4.314,40 USD 04:00:29 Silber +0,41 % 62,36 USD 04:00:29 Brent +0,87 % 83,21 USD 03:58:15 WTI +3,76 % 78,05 USD 04:00:39 Bitcoin +0,01 % 64.264,09 USD 04:10:29 EUR/USD -0,28 % 1,15250 USD 04:09:54 EUR/GBP -0,17 % 0,85650 GBP 04:10:39 EUR/CHF +0,42 % 0,93620 CHF 04:10:39 EUR/JPY +0,19 % 182,478 JPY 04:10:39

Anschlagsversuch in Leipzig: Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Sprengstoff

Technologie

Audioplayer wird geladen Anzeige Nach dem Fund einer Sprengstoff-Drohne am Leipziger Flughafen hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen wegen der besonderen Bedeutung des Falls übernommen. Es bestehe der Verdacht des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr, teilte die Karlsruher Behörde mit. Der Anschlagsversuch galt womöglich einer mit Munition beladenen Frachtmaschine. Dies berichteten zuvor die „Süddeutsche Zeitung“, NDR und WDR am Donnerstag unter Berufung auf einen vertraulichen Polizeibericht. Die Drohne befand sich demnach in der Nähe von Frachtmaschinen einer ukrainischen Fluggesellschaft. Anzeige Eines der Antonow-Frachtflugzeuge sei mit militärischer Munition beladen gewesen. Diese ‌sei offenbar kurz zuvor aus Frankreich nach Leipzig transportiert worden und wohl für den Weitertransport vorgesehen gewesen. Das Bundesinnenministerium dementierte den Bericht. Mitarbeiter des Flughafens hätten laut „SZ“ die Drohne nach Erkenntnissen der Ermittler am späten Dienstagabend bemerkt, als sie zwischen zwei Maschinen der ukrainischen Gesellschaft Antonov Airlines ‌schwebte, berichteten diese Medien weiter. Nach einem Kontakt mit einem Mitarbeiter habe das Fluggerät am Boden gelegen. Anzeige Laut einem Polizeibericht, der WELT vorliegt, soll das tief fliegende Fluggerät von einem Busfahrer, der eine intern geführte Bustour des Flughafens leitete, zu Boden gebracht worden sein. Die dpa berichtete unter Berufung auf Sicherheitskreise, dass er sie gar mit einem Fußtritt aus der Luft zu Boden brachte. Lesen Sie auch Laut einer zweiten Darstellung fand der Busfahrer die Drohne bereits liegend vor und drehte sie um. Was sich am Ende wirklich auf dem Flugfeld ereignete, müssen weitere Ermittlungen ergeben. An der Drohne war eine Masse befestigt. Laut WELT-Informationen soll es sich Testungen zufolge um den Sprengstoff Semtex handeln. Lesen Sie auch Weltplus ArtikelSprengsatz am Flughafen Bundesinnenminister Alexander ‌Dobrindt (CSU) hatte am Mittwoch von einer „neuen Gefahrenqualität“ gesprochen. Wer für den mutmaßlichen Anschlagsversuch ‌verantwortlich ist, ist unklar. Die Maßnahmen im Zusammenhang mit einem zweiten verdächtigen Objekt dauerten am Donnerstag an, wie ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Dresden sagte. Auch eine Sprecherin des Landeskriminalamtes Sachsen (LKA) betonte, die Spurensuche auf dem Flughafengelände sei am Donnerstag fortgesetzt worden. Der Flugverkehr wurde nach dem Fund zwischenzeitlich eingestellt, mehrere Maschinen wurden umgeleitet. Eines der Flugzeuge, das wegen der Sperrung durchstarten musste und Richtung Hannover flog, stieß nahe Leipzig mit einem weiteren Flugobjekt zusammen. Der Flughafen gilt als Umschlagplatz auch für militärische Hilfslieferungen für die Ukraine im Krieg gegen Russland. RTR/nw

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren