DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.443,67 USD 07:23:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Anthropic: Neues Claude Opus 5 soll Sicherheitslücken auf Mythos-5-Niveau finden

Wirtschaft

close notice This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication. . Anthropic bringt das KI-Modell Claude Opus 5 heraus, das auf den Vorgänger Opus 4.8 folgt. Es ist als Arbeitstier für den Alltag gedacht, kommt in mancherlei Hinsicht aber an Claudes Hochleistungsmodell Mythos 5 heran. Weiterlesen nach der Anzeige In seiner Pressemitteilung hebt Anthropic vor allem die effizientere Arbeitsweise von Opus 5 hervor: Konkret soll Opus 5 im Vergleich mit Opus 4.8 bei denselben Kosten deutlich mehr Leistung bringen, insbesondere im Bereich Softwareentwicklung. Anthropic verweist hier auf diverse intern geprüfte Benchmarks. In der Benchmark-Tabelle fällt besonders auf, dass Opus 5 sehr oft an Anthropics Highend-Modell Fable 5 herankommt oder dieses sogar aussticht, dabei kostet die Nutzung von Fable 5 laut Claude-Dokumentation doppelt so viel. Sicherheitslückensuche auf Mythos-5-Niveau Auch im Alignment-Bereich verspricht Anthropic Verbesserungen. Unerwünschtes Verhalten zeige das Modell deutlich seltener als etwa Mythos 5, Sonnet 5 und Opus 4.8. Bei Aufgaben im Cybersicherheitsbereich soll Opus 5 teilweise an die Leistungsfähigkeit von Mythos 5 herankommen. Das Mythos-Modell wurde durch seine ausgeprägten Fähigkeiten im Finden und Ausnutzen von Software-Sicherheitslücken bekannt. Man habe Opus 5 zwar nicht mit Cybersicherheits-Aufgaben trainiert, betont Anthropic, allerdings seien seine generellen Fähigkeiten gut genug, um beim Finden von Sicherheitslücken an Mythos 5 heranzureichen. Wege, um die Lücken auszunutzen, muss man mit Opus 5 dann doch eher selber finden. Hier soll das neue Modell deutlich hinter Mythos bleiben, gelobt Anthropic. Die Safeguards von Opus 5 sollen indes deutlich weniger streng sein als die von Fable 5, welches als „sichere“ Version von Mythos 5 für die Allgemeinheit vorgesehen ist. Weiterlesen nach der Anzeige Bei Safeguards sei Opus 5 insgesamt ähnlich aufgestellt wie Opus 4.8. Anthropic hebt aber hervor, dass Opus 5 es nicht erlaubt, kompilierten Code nach Sicherheitslücken zu scannen. Dieses Vorgehen wird laut dem Hersteller gern von Cyberkriminellen genutzt. Autorisierte Anwender können über Anthropics Cyber Verification Program aber auch Aufgaben mit dem Modell ausführen, die normalerweise von den Safeguards unterbunden würden. Opus 5 gibt es ab sofort zum selben Preis wie Opus 4.8. Fünf Millionen Input-Tokens kosten 5 US-Dollar, pro Million Output-Tokens werden 25 Dollar fällig. Zum doppelten Preis gibt es auch den Fast Mode, bei dem Opus 5 etwa 2,5-mal so schnell arbeiten soll. US-amerikanische KI-Modelle geraten gerade durch das Modell Kimi K3 des chinesischen Startups Moonshot unter Druck. Dieses soll deutlich effizienter und kostengünstiger arbeiten als die US-Konkurrenz. Kimi K3 soll mit seiner Leistung bereits an Claude Opus 4.8 herankommen. In einem offenen Brief haben sich 25 Tech-Unternehmen, vorwiegend aus den USA, deswegen für ein offenes KI-Ökosystem ausgesprochen. Anthropic und OpenAI gehören nicht zu den Unterzeichnern.

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