DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,02 % 64.298,69 USD 09:25:24 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Antonio Alvarez III: „Ich würde nicht gegen Deutschland wetten“

Wirtschaft

München. Die Krise ist sein Geschäft. Antonio Alvarez III („Tony III“) hat die von seinem Vater mitgegründete Managementberatung Alvarez & Marsal (A&M) im Jahr 2001 nach Europa gebracht. Seitdem führt er hierzulande die Geschäfte. Eines seiner ersten Projekte brachte ihn nach Deutschland – nach Oberpfaffenhofen zur Liquidation des Flugzeugbauers Fairchild Dornier. Im Gespräch mit dem Handelsblatt schildert er, wie das Krisenberatungsgeschäft von A&M funktioniert und warum es deutlich schneller wächst als das von Konkurrenten wie McKinsey oder Roland Berger: „Wir sind sehr bodenständige und zupackende Restrukturierungs- und Krisenberater“, sagt Alvarez. Gerade auch in Deutschland boomt das Geschäft von A&M. Dieses Jahr liegt die Beratung hierzulande eigenen Angaben zufolge beim Umsatz erneut 30 Prozent über dem Vorjahreswert. Zum Standort Deutschland sagt Alvarez: „Deutschland ist in vielen Bereichen nicht mehr wettbewerbsfähig. Wer nur versucht, den Status quo zu schützen, schadet der Zukunft.“ Reformen für eine erfolgreiche Transformation seien „unverzichtbar“.

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