DAX +0,66 % 25.629,24 Pkt 18:00:00 MDAX -0,82 % 31.980,52 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,21 % 6.358,01 Pkt 18:00:00 Dow Jones +1,70 % 52.470,97 Pkt 19:18:50 S&P 500 +2,19 % 7.476,53 Pkt 19:18:49 Nasdaq +3,50 % 25.297,48 Pkt 19:18:49 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold -0,03 % 4.098,90 USD 19:08:39 Silber -2,03 % 57,62 USD 19:08:46 Brent +1,10 % 90,01 USD 19:03:24 WTI +1,20 % 84,59 USD 19:08:47 Bitcoin -2,94 % 62.819,17 USD 19:18:48 EUR/USD +0,51 % 1,15260 USD 19:18:22 EUR/GBP -0,29 % 0,85530 GBP 19:18:49 EUR/CHF -0,13 % 0,93150 CHF 19:18:49 EUR/JPY -1,89 % 183,721 JPY 19:18:49

Anwohner auf Evakuierung vorbereitet

Nation

Startseite Bayern Waldbrand-Katastrophe in Bayern: Feuerwehr äußert Hoffnung für heute – große Herausforderung steht bevor Von: Leoni Billina, Felix Herz Uns auf Google folgen Im Gipfelbereich der Hochwand brennt es. Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Aufgrund der hohen Waldbrandgefahr in Bayern starten in den kommenden Tagen Beobachtungsflüge. Update vom 31. Juli, 11.15 Uhr: Wie das Landratsamt Traunstein mitteilt, hat sich die Lage im Bereich der Hochwand in der Nacht zum Freitag vorsichtig positiv entwickelt: Das Feuer hat sich nicht weiter ausgebreitet, vereinzelte Glutnester wurden von den Kräften vor Ort rasch abgelöscht. Der Katastrophenfall bleibt dennoch bestehen. „Die Lage bleibt anspruchsvoll. Unser Ziel ist es, die Situation heute weiter zu stabilisieren und die verbliebenen Glutnester konsequent abzulöschen“, betont der örtliche Einsatzleiter Christof Grundner. Waldbrand in Bayern: Die Lage am Freitag Am Freitagmorgen ist der Großeinsatz im steilen Gelände wieder voll angelaufen. Rund 300 Einsatzkräfte sind im Einsatz. Aus der Luft unterstützen im Tagesverlauf insgesamt sechs Hubschrauber aus Bayern und Österreich mit gezielten Wasserabwürfen. Am Boden rücken Spezialeinheiten mit Handwerkzeugen direkt in das unwegsame Terrain vor – abgesichert durch alpine Einsatzkräfte der Bergwacht und Polizei. Ein Feuerwehrmann hatte sich am Donnerstag leicht am Sprunggelenk verletzt. Für die Bevölkerung besteht den Angaben nach keine Gefahr. Allerdings könne es im Achental lokal zu Rauchgeruch kommen. Die Bundesstraße B 305 bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Zudem gelten die Betretungs- und Befahrungsverbote für den Bereich der Lackenberg-Wand sowie rund um den Wössener See unverändert fort. Update vom 31. Juli, 8.11 Uhr: Zwar lodern die Flammen in den Chiemgauer Alpen am Freitagmorgen noch immer – die Feuerwehr äußert sich allerdings zuversichtlich. „Wir sind vorsichtig optimistisch, dass wir heute große Fortschritte machen werden“, sagte Feuerwehrsprecher Hubert Hobmaier gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Das Feuer habe sich über Nacht nicht groß weiter ausgebreitet. Nur vereinzelt sei es zu kleineren Ausbrüchen an den Rändern des Brandgebiets gekommen. Eine große Herausforderung seien allerdings weiterhin die zahlreichen Glutnester am Boden, sagte Hobmaier weiter. Wind könnte dort ein Wiederaufflammen des Brandes stark begünstigen. Update vom 31. Juli, 7.05 Uhr: Im oberbayerischen Unterwössen bekämpfen rund 300 Einsatzkräfte und sechs Hubschrauber weiterhin einen schweren Bergwaldbrand im unwegsamen Gelände (siehe vorherige Meldungen). Das Landratsamt hat den Katastrophenfall ausgerufen, um den Großeinsatz zentral zu koordinieren. Wegen der generell hohen Waldbrandgefahr – verstärkt durch viele Ausflügler am Wochenende – starten zudem in weiteren Regionen wie Mittel- und Niederbayern Beobachtungsflüge. Ehrenamtliche Piloten und geschulte Beobachter halten aus der Luft Ausschau nach Entstehungsbränden, um Einsatzkräfte sofort zu alarmieren. Update vom 31. Juli, 5.10 Uhr: Über Nacht hatte die Feuerwehr die Löscharbeiten bei Oberwössen etwas zurückfahren müssen. Zwar wurde weitergearbeitet, wo es gefahrlos möglich war, jedoch mit etwa einem Drittel der Einsatzkräfte. Am Freitag ist wieder ein Großeinsatz geplant, kündigt der Sprecher des Kreisfeuerwehrverbands Traunstein, Hubert Hobmaier, im Bayerischen Rundfunk an. Ab den frühen Morgenstunden soll eine Wärmebilddrohne über das Gelände fliegen, Glutnester aufspüren und so ein detailliertes Bild für die Lagesbesprechung um 7 Uhr liefern. Am Donnerstag waren bis zum Abend sechs Hubschrauber im Einsatz gewesen. Vier davon sind von der bayerischen Polizei, zwei kommen aus Österreich. Die Unterstützung aus dem Nachbarland sei eine enorme Hilfe, sagt Hobmaier dem BR. Die Piloten seien „hervorragend“ und sehr erfahren mit Flügen in den Bergen. Evakuierungen seien weiterhin nicht erforderlich, aber entsprechende Vorbereitungen wurden laut Feuerwehr getroffen. Die Anwohnerinnen und Anwohner wurden demnach bereits informiert. Für Fragen wurde laut Oberwössens Bürgermeister Johannes Weber (CSU) ein Bürgertelefon eingerichtet. Update vom 30. Juli, 23.03 Uhr: Der Waldbrand an der Hochwand bei Unterwössen fordert auch in den späten Abendstunden noch zahlreiche Einsatzkräfte. So teilte die Feuerwehr Stein an der Traun auf ihrem Instagram-Account kürzlich mit, dass sie nun auch vor Ort unterstützen. Tagsüber waren rund 300 Einsatzkräfte mit den Löschmaßnahmen beschäftigt. Hubschrauber unterstützten aus der Luft (siehe vorheriges Update), denn das Gelände erschwert die Löscharbeiten erheblich, wie das Landratsamt Unterwössen am Nachmittag äußerte. Wegen der Löschwasserentnahme wurde der Badesee Unterwössen gesperrt, Anwohner wurden angehalten, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten, die B3 wurde im Einsatzbereich gesperrt. Update vom 30. Juli, 18.09 Uhr: Das Landratsamt Traunstein hat aufgrund des Katastrophenfalls ein Bürgertelefon eingerichtet (0861 58-411). Diese Hinweise gelten nach wie vor für die betroffene Bevölkerung: Einsatzgebiet weiträumig meiden B 305 im Einsatzbereich gesperrt Badesee Unterwössen wegen Löschwasserentnahme gesperrt Fenster und Türen geschlossen halten, Lüftungs- und Klimaanlagen abschalten Betretungs- und Befahrungsverbot im Bereich Lackenbergwand/Wössener See beachten Update vom 30. Juli, 16.58 Uhr: „Die Ausbreitung des Feuers konnte bislang eingegrenzt werden. Die Lage bleibt jedoch dynamisch: Das steile und teilweise felsige Gelände erschwert die Löscharbeiten erheblich“, heißt es in einem Update des Landratsamts zur Lage in Unterwössen. Derzeit seien etwa 300 Einsatzkräfte vor Ort im Einsatz. Vier Hubschrauber der Bayerischen Polizei unterstützen die Löschmaßnahmen aus der Luft. Seit 15 Uhr sind zudem zwei aus Österreich angeforderte Hubschrauber im Einsatz. Ziel ist es, bis zum Abend möglichst große Mengen Löschwasser in die betroffenen Bereiche einzubringen und damit ein erneutes Aufflammen während der Nacht bestmöglich zu verhindern. Badesee und Bundesstraße wegen Waldbrand gesperrt Der Badesee in Unterwössen ist wegen der Löschwasserentnahme bis auf Weiteres für die Bevölkerung gesperrt. Auch die B 305 bleibt im betroffenen Bereich großräumig gesperrt. Anwohner und Lieferverkehr können nach Maßgabe der Einsatzkräfte passieren. Aufgrund der Rauchentwicklung wird empfohlen, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten. Das Landratsamt Traunstein hat zudem eine Allgemeinverfügung mit einem Betretungs- und Befahrungsverbot für den Bereich der Lackenberg-Wand sowie den Bereich um den Wössener See erlassen. Update vom 30. Juli, 14.45 Uhr: Die Lage am Waldbrand an der Hochwand bei Unterwössen hat sich soeben dramatisch zugespitzt: Die Behörden haben den Katastrophenfall ausgerufen. „Wir haben uns entschieden, dass wir gleich voll durchstarten“, erklärte Traunsteins Landrat Andreas Danzer (Freie Wähler) bei einem Pressestatement nahe dem Brandort. Man brauche schnellen Zugriff und „schlagkräftige Hilfe“ bei der Bekämpfung des Feuers – auch die Erfahrungen aus dem wochenlangen Brand am Saurüsselkopf im Mai hätten bei der Entscheidung eine Rolle gespielt. Wind treibt Flammen an – Österreich schickt Unterstützung Die Wetterlage bereitet den Einsatzkräften zusätzliche Sorgen. „Die Wetterlage ist nicht sehr günstig“, sagte Danzer. Wegen des immer wieder auffrischenden Winds drohe eine rasche Ausweitung des Brands. Deshalb wurde bereits Hilfe aus Österreich angefordert. Aktuell müsse niemand sein Zuhause verlassen, betonte der Landrat am frühen Nachmittag. Vorsorglich laufen jedoch bereits die Vorbereitungen für einen möglichen Evakuierungsfall. Update vom 30. Juni, 14.35 Uhr: In einem Video auf Instagram (für Chiemgau24 und den Kreisfeuerwehrverband Traunstein) äußerte sich inzwischen auch Kreisbrandrat Christof Grundner zum Waldbrand bei Unterwössen. Demnach seien aktuell vier Hubschrauber mit Außenlastbehältern im Einsatz. Auch seien Einsatzkräfte der Feuerwehr und Bergwacht am Berg. Ziel sei es aktuell, den Brand einzudämmen, vor allem, um zu verhindern, dass er in der Nacht – wenn die Hubschrauber nicht mehr eingesetzt werden könnten – wieder neu auflodert. Update vom 30. Juni, 12.45 Uhr: Der Waldbrand an der Hochwand bei Unterwössen zieht weitere Konsequenzen nach sich: Wegen der laufenden Löscharbeiten ist die Bundesstraße 305 aktuell in beide Richtungen gesperrt – sowohl in Richtung Reit im Winkl als auch in Richtung Marquartstein. Auch am Donnerstagmittag war noch immer unklar, wie groß die Brandfläche tatsächlich ist. „Die Vegetationsbrandbekämpfung im Bergwald ist sehr schwierig“, erklärte der Feuerwehrsprecher. „Das ist nicht wie ein Feld zu sehen, das 100 Meter lang und 60 Meter breit ist und dann habe ich 6000 Quadratmeter. Da geht es nach oben und unten, nach hinten und vorne.“ Um sich einen Überblick zu verschaffen, sind deshalb Drohnen mit Wärmebildtechnik im Einsatz – ihre Flüge müssen jedoch mit denen der Löschhubschrauber koordiniert werden. Hubschrauber werden mitten im Feld betankt – Anwohnerin lobt Einsatzkräfte Da es kein größeres Gewässer in unmittelbarer Nähe gibt, befüllt die Feuerwehr die Wasserbehälter der Hubschrauber per Schlauch, während diese über einem Feld im Tal in der Luft stehen. Die Maschinen waren sowohl am Mittwochabend als auch am Donnerstag durchgehend im Einsatz. Die Lage versetzt die Bevölkerung in der Region in Schrecken – doch das Vertrauen in die Einsatzkräfte ist groß. „Es ist ganz schön schockierend, muss ich sagen. Weil mit sowas rechnet man natürlich nicht, dass sowas irgendwann mal vorkommen kann“, sagte eine Anwohnerin. „Aber die Kräfte vor Ort sind super. Direkt Angst werden wir nicht haben brauchen, weil die wirklich tüchtig sind und ihre Arbeit gut machen.“ Update vom 30. Juli, 12 Uhr: Das Wetter kommt zumindest heute den Einsatzkräften nicht entgegen. Im Gegenteil: Aktuellen Prognosen und Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zufolge wird es richtig heiß. Im Warnlagebericht schreiben sie: „Tagsüber sehr heiß. Gegen Abend plötzlich auftretende starke bis stürmische Böen um West.“ Der Wind könnte die Lage gar verschlimmern. Abkühlung gibt es dagegen erst am Freitag – ob aber die angekündigten „schweren Gewitter“ helfen werden, falls der Brand bis dahin nicht gelöscht ist? Update vom 30. Juli, 10.10 Uhr: In einem Facebook-Beitrag meldete sich nun die Feuerwehr nochmal selbst zu Wort, berichtet: „Seit den frühen Morgenstunden läuft der Einsatz erneut mit rund 200 Einsatzkräften“, heißt es in dem Post vom Kreisfeuerwehrverband Traunstein. Vorsorglich habe man die Bevölkerung angesichts der Rauchentwicklung gebeten, „Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungs- beziehungsweise Klimaanlagen abzuschalten“. Update vom 30. Juli, 9.30 Uhr: Über KATWARN wurde eine Information an die umliegende Bevölkerung herausgegeben. Das und mehr erklärt ein Sprecher vom Kreisfeuerwehrverband Traunstein gegenüber unserer Redaktion. Update vom 30. Juli, 9.15 Uhr: Vor Ort kämpfen die Feuerwehrleute aktuell gegen den Waldbrand. Unsere Fotostrecke zeigt den Einsatz und die Löscharbeiten. Update vom 30. Juli, 8.45 Uhr: Das Feuer an der Hochwand nahe der Lackenbergwand bei Unterwössen hat sich in der ersten Nacht ausgedehnt. Die Einsatzkräfte setzen nun auf eine ungewöhnliche Methode, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Kreisregner als Schutzwall gegen die Flammen – Hubschrauber und 200 Einsatzkräfte vor Ort Um das Feuer einzudämmen, wurden in der Nacht lange Schlauchleitungen verlegt und in regelmäßigen Abständen sogenannte Kreisregner installiert. „Man hat gestern Abend und in den Nachtstunden begonnen, lange Schlauchstrecken aufzubauen und alle paar Meter sogenannte Kreisregner aufzubauen“, schilderte der Feuerwehrsprecher. „Das kann man sich vorstellen wie einen großen Gartensprinkler. Damit wird der Bereich, der nicht vom Brand betroffen ist, bewässert, um eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern.“ Weil der Ursprungsbrand im Gipfelbereich für Fahrzeuge schlicht nicht erreichbar ist, war eine direkte Bekämpfung am Boden zunächst nicht möglich. Noch am Abend waren drei Löschhubschrauber im Einsatz. Zusätzlich wurde ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet. Insgesamt waren rund 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Bergwacht, Rettungsdienst und Polizei vor Ort. Erstmeldung vom 30. Juli: Ein Feuer im schwer erreichbaren Gipfelbereich der Chiemgauer Alpen hat einen massiven Feuerwehreinsatz ausgelöst. Im Bereich der Hochwand nahe der Lackenbergwand kämpfen die Einsatzkräfte gegen die Flammen – Anwohner in der Region um Unterwössen wurden am Morgen aufgefordert, sich zu schützen. Rauchsäule schon am Mittwochabend sichtbar Bereits bei der ersten Alarmierung am Mittwochabend war eine markante Rauchsäule über dem Gipfelbereich in knapp 1.000 Metern Höhe zu erkennen. Am Donnerstagmorgen warnte der Kreisfeuerwehrverband Traunstein die Bevölkerung dann offiziell vor der starken Rauchentwicklung. „Da werden die Menschen gebeten, die Fenster und Türen geschlossen zu halten, die Lüftungs- und Klimaanlagen auszuschalten und den Bereich um den Einsatzort zu meiden“, erklärte ein Sprecher des Kreisfeuerwehrverbandes. Brandursache und Ausmaß noch unklar – Erinnerungen an wochenlangen Einsatz am Saurüsselkopf Wie groß die betroffene Fläche tatsächlich ist, lässt sich derzeit nicht zuverlässig beziffern. Auch zur Ursache des Feuers gibt es bislang keine gesicherten Erkenntnisse. Verletzt wurde nach aktuellem Stand niemand.

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