Anzeichen für Eberl-Kehrtwende beim FC Bayern verdichten sich
Die Anzeichen verdichten sich, dass die Entscheidung über die Zukunft von Sportvorstand Max Eberl beim FC Bayern doch nicht wie zunächst allgemein erwartet bei der Aufsichtsratssitzung im August fällt. Auch "Sport1" berichtet nun darüber, dass hinter den Kulissen des deutschen Rekordmeisters diskutiert werde, Eberl eine längere Galgenfrist bis November einzuräumen. Dann, kurz vor der Jahreshauptversammlung des FC Bayern, könnte das endgültige Urteil über die Weiterbeschäftigung des 52 Jahre alten Ex-Profis fallen. Über dieses Szenario hatte zuletzt auch die Münchner "Abendzeitung" berichtet. Es hieß zudem, die Entscheider des FC Bayern seien sich darüber bewusst, dass es auf dem Managermarkt derzeit wenig Alternativen zu Eberl und Sportdirektor Christoph Freund gebe. Beide sind vertraglich nur bis zum Ende dieser Saison an den FC Bayern gebunden. Insbesondere Eberl soll bei den Bossen unter Beobachtung stehen. Die Verpflichtungen von Ismael Saibari und Nathaniel Brown werden dem früheren Gladbacher und Leipziger Manager dem Vernehmen nach zwar hoch angerechnet. Nach wie vor wird von Eberl vonseiten der Klubführung aber erwartet, auch auf der Abgangsseite noch mehr zu tun und weitere Einnahmen zu generieren. Aus beim FC Bayern? Max Eberl gibt sich zurückhaltend Im Fokus dabei: die Streichkandidaten Joao Palhinha, Sacha Boey sowie Bryan Zaragoza. Sie alle haben "keine Zukunft" beim FC Bayern, wie Eberl am Mittwoch bei der Vorstellung von Brown noch einmal betonten. Seine eigene berufliche Zukunft kommentierte er dabei zurückhaltend. "Da bin ich der falsche Ansprechpartner. Es ist nicht meine Aufgabe", reagierte Eberl auf entsprechende Nachfragen. Er will den Fokus auf sein Tagesgeschäft legen. "Einen Kader zu bauen, der Erfolg bringen kann, der Werte hat und Jungs hat, mit denen man sich identifizieren kann. Ein Fußball, in dem sich die Menschen wiederfinden und Spaß haben. Das ist meine Aufgabe", betonte Eberl.