DAX +0,70 % 26.323,88 Pkt 17:30:14 MDAX -0,55 % 32.251,14 Pkt 17:30:14 Euro Stoxx 50 +0,18 % 6.535,62 Pkt 17:30:00 Dow Jones +0,17 % 53.976,05 Pkt 18:04:48 S&P 500 +0,71 % 7.764,79 Pkt 18:04:49 Nasdaq +1,23 % 26.673,22 Pkt 18:04:47 Nikkei +2,08 % 66.970,22 Pkt 08:45:03 Gold +0,38 % 4.416,50 USD 17:54:44 Silber +2,56 % 65,13 USD 17:54:47 Brent +3,78 % 86,71 USD 17:54:49 WTI +3,80 % 81,15 USD 17:54:49 Bitcoin -0,91 % 64.252,14 USD 18:04:44 EUR/USD +0,26 % 1,15550 USD 18:04:23 EUR/GBP -0,27 % 0,85420 GBP 18:04:49 EUR/CHF -0,18 % 0,93450 CHF 18:04:49 EUR/JPY +0,58 % 183,607 JPY 18:04:48

App verbraucht unnötig viel Arbeitsspeicher

Allgemein

Schon seit einigen Jahren ist die Wetter-App von Windows 11 einigen User:innen ein Dorn im Auge. Es begann damit, dass Microsoft im Sommer 2024 ein Update für die Anwendung bereitstellte und nach der Aktualisierung plötzlich Werbung zwischen den Wetterinformationen auftauchte. Jetzt gibt es ein neues Problem, wie Windows Latest berichtet. Und damit ist die Wetter-App von Windows 11 nicht allein. Windows 11: Warum die Wetter-App den RAM frisst In einem Test konnten die Windows-Expert:innen feststellen, dass die Wetter-App von Microsoft selbst im Ruhezustand teilweise bis zu 1,2 Gigabyte Arbeitsspeicher verbraucht. Unter einem Prozess namens „Wetter“ werden im Taskmanager neun verschiedene Unterprozesse zusammengefasst, darunter Renderer, GPU Process und mehrere Utility-Anwendungen. Beim Testsystem verbrauchten sie damit nicht nur mehr als einen Gigabyte RAM, sondern auch 16,5 Prozent der CPU-Rechenleistung. Zum Vergleich hat Windows Latest die Wetter-App von Apple unter macOS herangezogen. Im Ruhezustand verbraucht sie lediglich rund 250 Megabyte Arbeitsspeicher. In unserem eigenen Versuch hat die Wetter-App von Apple beim Start der Anwendung zunächst bis zu 30 Prozent der CPU-Leistung eines Macbook Air M2 verbraucht. Im Ruhezustand sank der Verbrauch auf lediglich 1,3 Prozent. Der enorme Ressourcenhunger liegt daran, dass es sich nicht um eine native Windows-11-App, sondern um eine Webview-2-Anwendung handelt. Dabei wird die Webvariante der Wetter-App – in diesem Fall ein Abbild von MSN Wetter – geladen und optisch so verpackt, als wäre sie eine eigene App. Tatsächlich wird aber im Grunde nur ein Browserfenster angezeigt. Webview 2 hat schon in der Vergangenheit unter Windows 11 für Probleme gesorgt. So lädt die Webvariante von Outlook länger als die native Windows-App. Und auch Whatsapp verbrauchte nach der Umstellung auf Webview 2 plötzlich deutlich mehr Arbeitsspeicher unter Windows 11. Eine echte Lösung gibt es für User:innen, die sich auf die Wetter-App von Windows 11 verlassen, nicht. Microsoft hat zwar versprochen, einige Web-Apps gegen native Anwendungen auszutauschen, doch steht nicht fest, ob auch die Wetter-Anwendung darunter zählt. Wer auch am Smartphone nach Sonne und Regen schaut, kann die besten Wetter-Apps für Android und iOS zurate ziehen.

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