DAX +1,15 % 25.704,02 Pkt 17:30:14 MDAX +0,45 % 30.425,40 Pkt 17:30:14 Euro Stoxx 50 +0,05 % 6.167,81 Pkt 17:30:00 Dow Jones +0,33 % 52.535,38 Pkt 18:04:10 S&P 500 +0,86 % 7.743,04 Pkt 18:04:06 Nasdaq +1,29 % 26.506,39 Pkt 18:04:06 Nikkei +1,08 % 63.954,19 Pkt 07:45:03 Gold -0,52 % 4.053,50 USD 17:54:07 Silber -1,08 % 53,71 USD 17:53:40 Brent -1,30 % 112,40 USD 17:54:08 WTI +3,55 % 103,45 USD 17:54:07 Bitcoin -0,49 % 80.405,52 USD 18:04:08 EUR/USD -0,21 % 1,11510 USD 18:03:44 EUR/GBP 0,00 % 0,83730 GBP 18:04:08 EUR/CHF -0,05 % 0,92430 CHF 18:04:08 EUR/JPY +0,17 % 176,323 JPY 18:04:09

Apple AirPods 5 im Test: So gut sind die neuen In-Ears wirklich

Technologie

Wer an kabellose In-Ears denkt, landet meist bei den AirPods. Die einst belächelten Stöpsel sind längst zu echten Kult-Kopfhörern aufgestiegen. Jetzt steht bereits Generation 5 in den Startlöchern und lockt mit besserem Klang, stärkerem Noise-Cancelling und frischen Extras. Ob Apple damit erneut einen Volltreffer landet, zeigt der Test.

Das Wichtigste in Kürze

Sehr leicht und angenehm: Der Tragekomfort ist bei den Apple AirPods 5 wie schon bei den Vorgängern hervorragend. Sie sind mit einem Gewicht von 4,3 Gramm pro Stöpsel zudem federleicht.

Eine hörbare Verbesserung: Besonders beim Klang machen die AirPods 5 einen großen Schritt nach vorn. Sie spielen ausgewogener, kraftvoller und hörbar souveräner als die Vorgängermodelle.

Sprachgewandt: Dank Apple Intelligence übersetzen die AirPods 5 sogar komplette Gespräche. Das funktionierte im Test bereits erstaunlich zuverlässig, braucht hier und da aber noch den letzten Feinschliff.

Varianten im Überblick:Aufpreis für mehr Kontrolle

Wie schon bei den AirPods 4 bringt Apple seine In-Ears erneut in zwei Ausführungen. Der Unterschied: Diesmal verfügen beide AirPods-5-Modelle über eine aktive Geräuschunterdrückung (ANC).

Apple trennt seine beiden AirPods-5-Modelle diesmal nur mit feinen Details. Das günstigere Paar startet bei 149 Euro, die teurere Version kostet 169 Euro. Dafür gibt es eine Lautstärkesteuerung an den Ohrhörern und ein kabellos ladbares Case. Darüber hinaus gibt es keine Unterschiede.

Optik und Tragekomfort:Die AirPods 5 sind nicht wasserscheu

Äußerlich sind die neuen AirPods 5 von ihren Vorgängern nicht zu unterscheiden. Apple bleibt dem bekannten Design mit leicht angeschrägtem, ovalem Hörerkopf treu, der den Gehörgang teilweise verschließt. Das zahlt sich aus: Die In-Ears sitzen erneut angenehm locker, bieten dabei aber erstaunlich sicheren Halt.

Anders als die AirPods 4 sind die neuen Apple AirPods 5 komplett gegen Staub und Wasser geschützt (IP57). Selbst ein 30-minütiges Bad in einem Meter Tiefe sollen sie laut Hersteller überstehen. Für die Schwimmbahn taugen die AirPods 5 trotzdem nicht, denn unter Wasser gerät die Bluetooth-Verbindung schnell ins Straucheln.

Steuerung:Ein klarer Vorteil

Die AirPods 5 sind nicht nur robuster als ihre Vorgänger, sondern je nach Version auch deutlich komfortabler zu bedienen. Im Test durfte die Variante mit Lautstärkesteuerung an den Ohrhörern ran: Wie bei den AirPods Pro 3 genügt ein sanftes Wischen am Stiel, um die Lautstärke anzupassen. Das funktionierte zuverlässig und macht die Bedienung spürbar angenehmer als bei den AirPods 5 ohne dieses Extra und den Vorgängern AirPods 4.

Apple-Nutzer dürfen sich über zahlreiche zusätzliche Einstellungen direkt auf iPhone oder iPad freuen. Sobald die AirPods 5 verbunden sind, erscheint ein übersichtliches Menü mit vielen Funktionen. Neben einer praktischen Suchfunktion für verlegte Stöpsel spendiert Apple seinen In-Ears erstmals einen Equalizer. Per Schieberegler lässt sich der Klang schnell an die eigenen Vorlieben anpassen. Android-Nutzer gehen dagegen leer aus, denn eine App für Googles Betriebssystem gibt es nicht. Das ist aber typisch für Apple.

KI-Übersetzung und mehr:Sprachgenies

Der neue Equalizer ist nett, die wirklich aufregenden Neuerungen kommen aber von Apple Intelligence. Nutzer können deutlich komfortabler mit Apples KI interagieren oder die AirPods 5 direkt als Übersetzer für Gespräche einsetzen.

Die Übersetzungsfunktion befindet sich zwar noch im Beta-Stadium, hinterließ im Test aber bereits einen erstaunlich ausgereiften Eindruck. Im Zusammenspiel mit dem iPhone helfen die AirPods 5 so dabei, Gespräche in Echtzeit zu übersetzen. Ganz ohne Patzer lief es dann doch noch nicht: Gelegentlich verstand das System einzelne Aussagen falsch. Trotzdem erwies sich die KI-Übersetzung schon jetzt als überraschend nützliches Extra.

Geräuschunterdrückung:Ruhe oder Durchzug

Noch besser als die KI-Übersetzung arbeitete allerdings die verbesserte aktive Geräuschunterdrückung (Active Noise Cancelling – kurz ANC). Mikrofone erfassen dabei störende Umgebungsgeräusche, während die Lautsprecher-Treiber gleichzeitig einen exakt gegenläufigen Schall erzeugen. Treffen beide Wellen im Ohr aufeinander, heben sie sich gegenseitig auf. Das Ergebnis: viel Ruhe – so die Theorie.

Effektives Noise-Cancelling gilt bei nicht vollständig abdichtenden In-Ears als Königsdisziplin, schließlich bleibt der Gehörgang stets teilweise offen. Umso erstaunlicher, wie viel Ruhe die AirPods 5 schaffen. Selbst Geräusche wie Tastaturklappern dringen nur noch gedämpft ans Ohr. Gleichzeitig profitiert auch der Klang: Mit aktivierter Geräuschunterdrückung wirkt Musik voller, kräftiger und insgesamt souveräner.

Klang:Frisch und ausgewogen

Mit aktiviertem Noise-Cancelling ist zwar ein feines Grundrauschen hörbar, das fällt jedoch nur in sehr leisen Passagen auf. Dafür entschädigen die AirPods 5 mit einem hervorragenden Klang. Im Test überzeugten sie mit einer hohen Detailtreue, feiner Auflösung und einer überraschend breiten Bühne. Stimmen geben die In-Ears klar, präzise und jederzeit natürlich wieder.

Gerade bei nicht vollständig abdichtenden In-Ears bleibt die Basswiedergabe oft auf der Strecke. Nicht so bei den AirPods 5: Sie spielen angenehm warm und erstaunlich souverän auf. Die Bässe sind präsent und reichen überraschend tief hinab, bleiben dabei aber eher zurückhaltend als brachial. Den satten Tiefbassdruck der komplett abdichtenden AirPods Pro erreichen sie deshalb nicht.

Raumklang mit Kopferfassung:Mitten im Raum

Doch Apple belässt es nicht bei gutem Klang allein. Auch die AirPods 5 beherrschen den von den AirPods Pro 3 bekannten Raumklang. Dafür müssen Nutzer die Funktion zunächst einrichten: Per iPhone werden die Ohren gescannt, anschließend passt das System die Wiedergabe individuell an. Das ist sinnvoll, denn die Form der Ohrmuscheln beeinflusst maßgeblich, wie wir Schall im Raum wahrnehmen. Das Ergebnis wirkt räumlicher und oft deutlich immersiver.

Das Ergebnis kann sich hören lassen. Mit passenden Aufnahmen entsteht schnell das Gefühl, mitten im Tonstudio oder Konzertsaal zu sitzen. Wer möchte, aktiviert zusätzlich die Kopferfassung: Die AirPods erkennen ihre Position zum iPhone und passen den Raumklang entsprechend an. Dreht man den Kopf von der virtuellen Bühne weg, bleibt die Musik an ihrem Platz und wandert hörbar auf den jeweils näheren Ohrhörer. Gerade bei Live-Aufnahmen sorgt das für ein besonders realistisches Hörerlebnis.

Die AirPods 5 klingen deutlich besser als ihre Vorgänger und liefern ein effektiveres Noise-Cancelling.

Robert Ladenthin Redakteur Hardware

Telefonqualität:Klar und deutlich

Doch die AirPods 5 überzeugen nicht nur bei der Musikwiedergabe. Auch beim Telefonieren liefern die Stöpsel eine starke Vorstellung ab und sorgen für eine klare, natürliche Sprachübertragung.

Die AirPods richten den Fokus konsequent auf die Stimme ihres Trägers und filtern störende Umgebungsgeräusche wirkungsvoll heraus. Gerade in belebten Straßen, Großraumbüros oder Bahnhöfen zahlt sich das aus. Gleichzeitig überzeugen die Mikrofone mit einer natürlichen, klaren Sprachwiedergabe, sodass Gesprächspartner stets gut verstehen, was gesagt wird.

Akku und Ladecase:Ohne Strippe

Passend zur überzeugenden Telefonqualität stimmt auch der Rest des Pakets. Die Ladebox der AirPods 5 fällt mit 4,6 × 5 × 2,1 Zentimetern angenehm kompakt aus und verschwindet mühelos in jeder Hosentasche. Je nach Modell tankt das kleine Kunststoff-Case entweder klassisch per USB‑C-Kabel oder besonders bequem kabellos auf einem Ladepad neue Energie.

Laut Hersteller halten die AirPods 5 mit aktiviertem Noise-Cancelling bis zu fünf Stunden durch. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts war der Akkutest jedoch noch nicht vollständig abgeschlossen. Die fehlenden Messergebnisse reichen die Tester an dieser Stelle nach.

Unser Fazit:Ein tolles Upgrade

Mit den AirPods 5 macht Apple den Abstand zu den Pro-Modellen kleiner denn je. Die In-Ears überzeugen mit einem ausgewogenen, detailreichen Klang, einer überraschend kräftigen Basswiedergabe und einer für diese Bauform bemerkenswert guten Geräuschunterdrückung. Zwar stößt das Noise-Cancelling aufgrund der offenen Bauweise physikalisch an Grenzen, sorgt im Alltag aber dennoch für spürbar mehr Ruhe und einen besseren Klangfokus.

Dazu packt Apple ein üppiges Ausstattungspaket: Von der Stöpselsuche über personalisierten Raumklang bis hin zur KI-gestützten Live-Übersetzung bieten die AirPods 5 zahlreiche Extras, die im Alltag echten Mehrwert liefern. Allerdings entfalten die Funktionen ihre Stärken fast ausschließlich im Apple-Universum. Android-Nutzer fahren deshalb mit Alternativen wie den Samsung Galaxy Buds 4 meist besser.

Welche AirPods-5-Version die richtige ist, hängt letztlich vom persönlichen Komfortanspruch ab. Die Lautstärkesteuerung direkt am Hörer und das kabellos ladbare Case sind praktische Zugaben, aber kein Muss. Unabhängig von der gewählten Variante liefert Apple mit den AirPods 5 ein rundum gelungenes Gesamtpaket und aktuell einige der besten offenen In-Ears auf dem Markt.

Preise und Verfügbarkeit:Apple AirPods 5 jetzt erhältlich

Die AirPods 5 sind seit dem 18.9. erhältlich. Wer Wert auf die Lautstärkesteuerung sowie die kabellos aufladbare Transportbox legt, muss bis 169 Euro ausgeben. Die Standard-Variante kostet 149 Euro.

FAQ:Häufige Fragen zu den Apple AirPods 5

Welche AirPods-5-Varianten gibt es?

Apple lässt Käufern die Wahl zwischen zwei AirPods-5-Versionen. Das Topmodell für 169 Euro bietet eine Lautstärkeregelung direkt an den Ohrhörern sowie ein kabellos ladbares Case. Die günstigere Variante kostet 149 Euro, verzichtet jedoch auf diese Extras. Außerdem soll ihre Akkulaufzeit laut Apple um etwa eine Stunde kürzer ausfallen.

Was ist der Unterschied zwischen Apple AirPods 4 und den AirPods 5?

Bei den AirPods 5 hat Apple das Modellangebot vereinfacht. Während die AirPods 4 noch wahlweise mit oder ohne aktive Geräuschunterdrückung erhältlich waren, gehört ANC nun bei beiden Varianten zur Serienausstattung. Dazu sind die neuen In-Ears dank IP57-Zertifizierung vollständig gegen Staub und Wasser geschützt. Der größte Unterschied steckt im teureren Modell: Für 20 Euro Aufpreis gibt es eine Lautstärkeregelung direkt an den Ohrhörern, was die Bedienung im Alltag spürbar komfortabler macht.

Kann ich mit den Apple AirPods 5 telefonieren?

Telefonieren gehört ebenfalls zu den Stärken der AirPods 5. Im Test überzeugten die In-Ears mit einer hervorragenden Sprachqualität: Stimmen klingen natürlich, klar und gut verständlich, während störende Umgebungsgeräusche zuverlässig in den Hintergrund treten. Gerade unterwegs oder in lauter Umgebung zahlt sich das aus.

Sind die Apple AirPods 5 wasserdicht?

Ja, die AirPods 5 sind laut Herstller wasserdicht bis einen Meter über eine Zeit von 30 Minuten (Schutzstufe IP57).

Haben die Apple AirPods 5 KI-Funktionen?

Ja, die AirPods 5 bieten KI-Funktionen wie die Live-Übersetzung.

Sehr feiner und ausgewogener Klang Effektive Geräuschunterdrückung Coole Extras wie Live-Übersetzung Bass könnte in den Tiefen mehr Power haben Viele Funktionen nur für Apple-Nutzer Sehr feiner und ausgewogener Klang Starkes Noise-Cancelling Coole Extra-Features Keine Lautstärketasten am Kopfhörer Viele Features nur für Apple-Nutzer Bass könnte tiefer gehen Sehr feiner und ausgewogener Klang Effektive Geräuschunterdrückung Coole Extras wie Live-Übersetzung Bass könnte in den Tiefen mehr Power haben Viele Funktionen nur für Apple-Nutzer Sehr feiner und ausgewogener Klang Starkes Noise-Cancelling Coole Extra-Features Keine Lautstärketasten am Kopfhörer Viele Features nur für Apple-Nutzer Bass könnte tiefer gehen

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren