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Apple-Klage gegen OpenAI: „Schockierende Beweise“ eingereicht

Wirtschaft

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Im US-Rechtsstreit zwischen Apple und OpenAI um den angeblichen Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen durch das ChatGPT-Unternehmen haben beide Parteien neue Unterlagen vor Gericht eingereicht. Während OpenAI erneut versucht, die Klage abweisen zu lassen, wollen Apples Anwälte neue Beweise gefunden haben, dass das Verfahren voranschreitet.

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OpenAI: Es geht um „angebliche“ Geschäftsgeheimnisse

OpenAI hatte in der vergangenen Woche durch seine Anwälte einen Antrag einreichen lassen, der auf Apples Reaktion auf OpenAIs Forderung nach Klageeinstellung reagiert. Der KI-Konzern sieht sich nach wie vor zu Unrecht verfolgt und meint, Apple habe schlicht nicht belegt, dass es überhaupt um Geschäftsgeheimnisse geht.

„Apples angebliche ‚Geschäftsgeheimnisse‘ sind und bleiben vage Kategorien und Sammelbegriffe, und Apple kann fehlende Fakten nicht durch die Darstellung eines Anwalts ersetzen“, heißt es in dem Papier. OpenAI geht unter anderem darauf ein, dass Apple behauptet hatte, Ex-Mitarbeiter des iPhone-Herstellers seien gebeten wurden, Bauteile von Apple ins OpenAI-Vorstellungsgespräch mitzubringen. Daraus habe Apple „den Empfang geheimer Informationen“ gemacht. Auch das Herunterladen von Dokumenten vor einem solchen Vorstellungsgespräch habe Apple als Preisgabe während eines solchen tituliert. Apple gelinge es daher nicht, den Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen zu belegen.

Apple: Geheime Schaltpläne und andere „Schocks“

Apple legte inzwischen nach. In dieser Woche kam es laut Berichten von TechCrunch und Macrumors zur Einreichung neuer Beweismittel. Diese seien „schockierend“, so Apple – und basieren laut dem Konzern auf der Auswertung eines alten Apple-Arbeitsrechners, der von einem der zwei Ex-Mitarbeiter stammt, die der iPhone-Hersteller neben OpenAI persönlich verklagt hatte.

Apple behauptet unter anderem, dass einer der Beklagten geheime Schaltpläne in seiner Arbeit bei OpenAI verwendet haben soll, ebenso wie ein Werkzeug, das den gleichen Namen wie eine interne Apple-App für Ingenieure trägt. Zudem soll er angeblich eine Kollegin angeleitet haben, Beweise zu vernichten, nachdem ihm eine interne Apple-Untersuchung bekannt geworden war. Schließlich wirft Apple OpenAI vor, gewusst zu haben, dass der Beklagte über das Ende seiner Tätigkeit hinaus weiterhin Zugriff auf einen Apple-Cloud-Speicher gehabt habe. Er soll zudem einen KI-Agenten trainiert haben, um das erwähnte Tool für Simulationen zu nutzen. Laut Apple soll es auch zu einer Synchronisierung zwischen einem im Besitz von ihm befindlichen Mac mini und einem MacBook von Apple gekommen sein, den der Ex-Mitarbeiter mitgenommen hatte. Apple möchte nun im Rahmen des Discovery-Vorgangs Zugriff auf den Mac mini.

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