Apple reagiert auf Flop vom iPhone 18 Pro
Apple muss offenbar die Produktion seiner neuen Top-Modelle drosseln.
Apples neue Premium-Smartphones iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max entwickeln sich offenbar nicht zum erhofften Erfolg.
iPhone 18 Pro und Pro Max mit geringerem Interesse
Einem Bericht der Wirtschaftszeitung Nikkei Asia zufolge hat Apple mehrere Zulieferer angewiesen, die Produktion von Bauteilen für das iPhone 18 Pro und Pro Max zurückzufahren. Konkret sollen die Bestellungen für Oktober um 15 bis 20 Prozent unter den ursprünglichen Plänen liegen. Der Hauptgrund für die schwächelnde Nachfrage an den neuen Top-Smartphones von Apple dürfte der hohe Preis sein.
Apple sah sich gezwungen, die Kosten für die neuen Modelle anzuheben, da allein die Preise für Speicherchips seit der letzten Generation um rund 400 Prozent gestiegen sein sollen. In Deutschland schlägt sich das deutlich nieder, denn Käufer müssen für das iPhone 18 Pro und das Pro Max jeweils 150 Euro mehr bezahlen als für die Vorgänger zum Verkaufsstart.
Bezahlbares iPhone 18 fehlt komplett
Allerdings ist die gedämpfte Kauflust nicht der einzige Faktor. Ein Teil der Produktionskürzung könnte auch auf Apples neuen Zeitplan für die Veröffentlichung zurückzuführen sein. Erstmals wurden im Herbst nur die teuren Pro-Modelle und das faltbare iPhone Duo vorgestellt. Das günstigere iPhone 18 und das neue iPhone Air sollen erst im Frühjahr erscheinen, weshalb Apple die dafür nötigen Bauteile erst gegen Ende des Jahres benötigt.
Für Apple ist die aktuelle Situation ein wichtiger Test, wie weit sich die Preise im Premiumsegment anheben lassen, ohne die eigene Kundschaft zu verlieren. Die aktuelle Reaktion des Marktes scheint zu zeigen, dass eine Schmerzgrenze erreicht oder sogar überschritten wurde.
Für Käufer hat die Entwicklung eine gute Seite, denn die Verfügbarkeit des iPhone 18 Pro ist sehr gut. Wer auf bald sinkende Preise hofft, wird sich aber wohl gedulden müssen, da die hohen Komponentenkosten weiterhin bestehen.