Apple verklagt ChatGPT-Macher: Üble Klau-Vorwürfe im Silicon Valley
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen San Francisco – Spionage im Silicon Valley? Apple zieht gegen OpenAI vor Gericht! Zwei Ex-Mitarbeiter sollen Firmengeheimnisse gestohlen und dem ChatGPT-Macher zugespielt haben. Einer der beiden ist Tang Tan, ein ehemaliger ranghoher Apple-Designer, der heute Hardware-Chef von OpenAI ist. In dieser Rolle entwickelt er ein neuartiges KI-Gerät für die ChatGPT-Firma. OpenAI verpflichtete dafür auch Jony Ive (59), den langjährigen Design-Primus von Apple, der unter anderem maßgeblich die Form von iPhones und MacBook-Laptops prägte. Das dürfte der ChatGPT-Firma geholfen haben, attraktiver für andere Apple-Beschäftigte zu werden. Tang Tan war der ranghöchste Überläufer. Er arbeitete mehr als 20 Jahre bei Apple und verantwortete vor seinem Wechsel das Design des iPhones und der Computeruhr Apple Watch. Apple vermutet Klau-Strategie bei OpenAI Der Klage zufolge soll Tan vertrauliche Apple-Informationen an OpenAI weitergegeben haben. Unter anderem habe er Apple-Mitarbeiter aufgefordert, zu Job-Interviews für Arbeitsplätze bei OpenAI Bauteile des Konzerns mitzubringen. Apple sieht das als Teil einer „Strategie“ von OpenAI, an vertrauliche Informationen des Unternehmens zu kommen. Der andere verklagte Ex-Mitarbeiter von Apple, soll dem Konzern zufolge über einen mitgenommenen Computer als OpenAI-Beschäftigter auf vertrauliche Daten seines früheren Arbeitgebers zugegriffen haben. Von OpenAI gibt es noch keine Reaktion auf die Vorwürfe. OpenAI dachte selbst über Klage gegen Apple nach