Apple: Was John Ternus‘ Debüt über die Zukunft des iPhone-Konzerns verrät
Cupertino, San Francisco. Tim Cook saß am Mittwoch im Publikum des Steve-Jobs-Theaters. In grauer Jacke und weißem Hemd mischte er sich leise unter die Gäste. Die Show gehörte einem anderen: John Ternus, der Apple seit vergangener Woche führt.
Der Ingenieur und ehemalige Hardware-Vorstand eröffnete gleich seine erste Produktpräsentation mit einem Hinweis auf die künftige Strategie. „Es gibt kein Produkt auf der Welt“, sagte Ternus, „das besser dafür gebaut ist, Ihr intelligenter persönlicher Hub zu sein, als das iPhone.“
Die These dahinter: Das Smartphone bleibt die Schaltzentrale des digitalen Lebens – Künstliche Intelligenz (KI) macht es wertvoller, nicht überflüssig. Genau darum tobt in der Branche ein Richtungsstreit.
Konkurrenten wie Meta oder Snap sehen etwa Digitalbrillen künftig in dieser Position. OpenAI lässt mit Apples früherem Chefdesigner Jony Ive an einem eigenen, neuartigen KI-Gerät arbeiten, dessen Form noch nicht ausgemacht ist.