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Apple Watch 12 und Ultra 4 im Direktvergleich

Allgemein

Mit der Apple Watch 12 und der Apple Watch Ultra 4 stehen sich zwei leistungsstarke Smartwatches gegenüber, die sich trotz vieler gemeinsamer Funktionen an unterschiedliche Ansprüche richten. Die Apple Watch 12 setzt auf ein leichtes Gehäuse, verschiedene Größen und eine vielseitige Ausstattung für Alltag, Gesundheit und Fitness. Die Apple Watch Ultra 4 ist dagegen größer und robuster und bringt zusätzliche Funktionen für Outdoor-Sport, längere Touren und Wassersport mit.

Auch bei Akkulaufzeit, GPS und Konnektivität gibt es wichtige Unterschiede. Dafür liegen die beiden Modelle bei Display, Gesundheitsfunktionen und Bedienung teilweise nah beieinander. In unserem Vergleich Apple Watch 12 vs. Apple Watch Ultra 4 erfährst du, welche Stärken die beiden Uhren haben und welches Modell besser zu deinen Anforderungen passt.

Bei Größe und Gewicht unterscheiden sich die beiden Smartwatches deutlich. Die Apple Watch 12 ist für den Alltag kompakter, während die Apple Watch Ultra 4 klar auf Robustheit und Outdoor-Einsätze ausgelegt.

Die Apple Watch 12 bekommst du als Aluminium oder Titanversion in 42 oder 46 mm und als Keramikversion in 43 oder 47 mm. Die Aluminiumversion wiegt ab 31,5 g, die große Titanversion 44,9 g und die Keramikversion ab 41,7 g. Die Farben unterscheiden sich nach Gehäusematerial: Aluminium gibt es in Dark Bronze, Light Gold, Black und Space Gray, Titan in Radiant Gold und Natural sowie Keramik in Pearl White und Night Blue. Für den Schutz vor Staub ist die Apple Watch 12 nach IP6X zertifiziert. Außerdem schützt Ceramic Shield 2 das Display der Aluminiumversionen. Die Titan- und Keramikmodelle setzen wie die Apple Watch Ultra 4 auf Saphirglas.

Die Apple Watch Ultra 4 ist 49 mm groß. Ihr Gehäuse besteht aus Titan Grade 5 und wiegt ohne Armband rund 63,0 g in Natur und 63,1 g in Schwarz. Damit fällt sie am Handgelenk wesentlich stärker auf. Mit Titan Natur und Titan Schwarz stehen zwei dezente Farbvarianten zur Auswahl. Auch die Ultra 4 verfügt über einen IP6X-zertifizierten Staubschutz und erfüllt den MIL-STD-810H-Standard, wodurch sie besonders gut für anspruchsvolle Outdoor-Einsätze geeignet ist.

Bei der Displaytechnik liegen die beiden Uhren nah beieinander. Sowohl die Apple Watch 12 als auch die Ultra 4 verwenden ein Always-On Retina Display mit LTPO3-OLED-Technik. LTPO ermöglicht unter anderem eine sehr niedrige Bildwiederholrate, wenn sich der dargestellte Inhalt nicht verändert.

Im Always-On-Modus können beide Uhren ihre Bildwiederholrate auf bis zu 1 Hz reduzieren. Die Series 12 erreicht bis zu 2.000 Nits, die Ultra 4 bis zu 3.000 Nits. Dadurch bleiben Informationen auch in sehr heller Umgebung gut erkennbar. Die Apple Watch 12 bietet je nach Gehäusegröße eine Auflösung von 374 × 446 Pixeln bei der kleineren Variante beziehungsweise 416 x 496 Pixeln bei der größeren Variante. Die Apple Watch Ultra 4 erreicht mit ihrem 49-mm-Display eine Auflösung von 422 x 514 Pixeln.

Die Ultra 4 bietet durch ihr 49-mm-Gehäuse die größere Anzeigefläche. Schärfer ist sie deshalb aber nicht automatisch. Beide Modelle kommen auf eine Pixeldichte von 326 ppi.

Sowohl die Apple Watch 12 als auch die Ultra 4 arbeiten mit dem S11-Chip mit 64-Bit-Dual-Core-Prozessor und 4-Core Neural Engine. Beide Modelle bieten außerdem 64 GB internen Speicher

Beim Akku hat die Apple Watch Ultra 4 einen deutlichen Vorteil: Sie erreicht bei normaler Nutzung bis zu 50 Stunden und im Stromsparmodus bis zu 84 Stunden. Die Apple Watch 12 kommt bei normaler Nutzung auf bis zu 24 Stunden beziehungsweise auf bis zu 38 Stunden. Die Apple Watch 12 kommt bei normaler Nutzung auf bis zu 30 Stunden beziehungsweise auf bis zu 44 Stunden Akkulaufzeit im Stromsparmodus, erreicht dafür aber 80 Prozent Ladestand schneller.

Von 0 auf 80 Prozent benötigt die Apple Watch 12 etwa 30 Minuten, während die Apple Watch Ultra 4 dafür ungefähr 45 Minuten braucht. Bereits 15 Minuten Ladezeit ermöglichen bei der Apple Watch 12 bis zu 12 Stunden normale Nutzung. Das ist praktisch, wenn du die Uhr beispielsweise auch nachts für die Schlafaufzeichnung tragen möchtest.

Die Apple Watch 12 gibt es optional als GPS + Cellular-Modell. Dieses unterstützt 5G RedCap und LTE. 5G RedCap ist eine Variante des 5G-Mobilfunks, die sich unter anderem für vernetzte Geräte wie Wearables eignet.

Bei der Apple Watch Ultra 4 gehören 5G RedCap und LTE zur Grundausstattung. Beide Modelle unterstützen außerdem WLAN im 2,4- und 5-GHz-Bereich sowie Bluetooth 5.3.

Einen entscheidenden Zusatz bietet nur die Ultra 4: Satellitenkommunikation. Über Satellit unterstützt die Ultra 4 Notruf SOS und die Standortübermittlung über „Wo ist?“.

Für Gesundheit und Training sind beide Modelle umfangreich ausgestattet. Zu den Funktionen gehören EKG, Herzfrequenzmessung, Blutsauerstoffmessung und Temperaturerkennung. Außerdem können beide Uhren auf eine ungewöhnlich hohe oder niedrige Herzfrequenz und auf einen unregelmäßigen Herzrhythmus hinweisen.

Beide besitzen einen elektrischen Herzsensor der dritten Generation, einen immer aktiven optischen Herzsensor und Bluthochdruck-Mitteilungen. Solche Hinweise ersetzen allerdings keine medizinische Diagnose.

Beim Schlaf sind die Uhren praktisch gleich ausgestattet. Sie erfassen Schlafphasen, erstellen einen Schlafindex, zeigen Vitalzeichen an und können auf mögliche Schlafapnoe hinweisen. Hinzu kommen eine Tagesform-App und ein erweitertes Zyklusprotokoll mit Unterstützung für Perimenopause und Menopause.

Für dein Training stehen bei beiden Modellen unter anderem Herzfrequenzzonen, Trainingsbelastung, eigene Trainings, VO₂max, Pacer und ein Multisport-Modus bereit. VO₂max beschreibt vereinfacht die maximale Menge Sauerstoff, die dein Körper bei intensiver Belastung nutzen kann.

Die Ultra 4 verfügt außerdem über eine anpassbare Actiontaste, mit der du beispielsweise ein Training starten kannst.

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