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Arbeiten am Seekabel: Helgoland ist zwei Tage von Festlandstrom abgeschnitten

Technologie

Helgoland ist seit 14 Uhr an diesem Mittwoch wegen Arbeiten an einem Seekabel vollständig vom Festlandstrom abgeschnitten. Wie der Netzbetreiber SH‑Netz mitteilte, wird bis Freitag um 14 Uhr die Stromversorgung mit Dieselaggregaten sichergestellt. Nach Angaben des NDR laufen die Aggregate bereits seit 12 Uhr. Demnach gab es bislang keine Einschränkungen für die rund 1.500 Menschen, die auf der Insel leben.

Das Internet auf der Insel wird allerdings am Donnerstag für rund zehn Stunden unterbrochen sein. Auch Mobilfunk und Festnetz stehen in diesem Zeitraum demnach nicht zur Verfügung. Betroffen ist dadurch auch das bargeldlose Bezahlen. Notrufe bleiben aber in dieser Zeit weiter möglich.

Das Seekabel, welches 2009 verlegt wurde und die Insel seitdem mit Strom vom Festland versorgt, enthält auch das Kabel, über das unter anderem die Daten für die Internetverbindungen und den Mobilfunk laufen. Vorher wurde Helgolands Stromversorgung ausschließlich mit Dieselgeneratoren sichergestellt. Die aktuellen Arbeiten sind notwendig geworden, weil die Verbindungsmuffe zwischen dem Seekabel und dem Festland-Erdkabel in der Vergangenheit immer wieder freigespült wurde.

Damit das Kabel künftig nicht mehr freigespült wird, wurde das verbindende Element in St. Peter-Ording zwischen Seekabel und Festland-Erdkabel in der vergangenen Woche um etwa 700 Meter verlängert. Mit einer Spezialmaschine wurde ein schmaler Graben angelegt, in den das neue Kabel direkt in drei Metern Tiefe verlegt wurde.

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