DAX +0,99 % 25.711,38 Pkt 13:56:43 MDAX +0,03 % 32.253,89 Pkt 13:56:43 Euro Stoxx 50 +0,72 % 6.390,34 Pkt 13:56:30 Dow Jones -1,02 % 52.208,06 Pkt 22:56:30 S&P 500 +0,12 % 7.437,63 Pkt 22:44:35 Nasdaq +0,99 % 25.122,18 Pkt 23:15:59 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold +0,24 % 4.109,90 USD 14:01:42 Silber -1,33 % 58,04 USD 14:01:43 Brent +1,36 % 90,24 USD 13:54:26 WTI +1,85 % 85,14 USD 14:01:43 Bitcoin -1,62 % 63.678,22 USD 14:11:38 EUR/USD +0,18 % 1,14880 USD 14:11:20 EUR/GBP -0,23 % 0,85580 GBP 14:11:43 EUR/CHF -0,26 % 0,93030 CHF 14:11:42 EUR/JPY -1,74 % 184,000 JPY 14:11:43

Arbeitslosigkeit: Im Juli wieder mehr als drei Millionen Menschen arbeitslos

Allgemein

Dieser Ausdruck wurde am 31.07.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert. Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht Konjunkturkrise In Deutschland sind wieder mehr als drei Millionen Menschen arbeitslos Schwache Konjunktur und strukturelle Probleme: Nach wie vor finden viele Menschen in Deutschland keine Beschäftigung. Im Juli ist die Arbeitslosenzahl über eine markante Schwelle gestiegen. 31.07.2026, 12.35 Uhr Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland hat im Juli deutlich zugelegt ​und die Marke von drei Millionen übersprungen. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) verzeichnete 3,007 ‌Millionen Arbeitslose, teilte die Behörde mit. Das seien 71.000 mehr als im Juni und 28.000 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,2 ​Prozentpunkte auf 6,4 Prozent. »Insgesamt setzt sich am Arbeitsmarkt die schwache Entwicklung der vergangenen Monate ‌fort«, sagte BA-Vorstand Daniel Terzenbach. Terzenbach verwies aber darauf, dass Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung im Juli vor ⁠allem ⁠aus jahreszeitlichen Gründen spürbar zunehmen. Dieses Muster ist tatsächlich regelmäßig im Juli zu beobachten. Schuld an diesem sogenannten saisonalen Anstieg ist allerdings nicht die Witterung, anders als im Winter, wenn die Arbeitslosigkeit beispielsweise in der Baubranche steigt. »Deutschland spricht« Seien Sie dabei, wenn Deutschland spricht. Treffen Sie am 30. August jemanden, der anders denkt als Sie: Der SPIEGEL ist Teil einer bundesweiten Medieninitiative, die Menschen mit unterschiedlichen Ansichten in persönlichen Eins-zu-eins-Gesprächen zusammenbringt. Erfahren Sie hier mehr über das Projekt. Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden. Externer Inhalt Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Externer Inhalt Zur Datenschutzerklärung Stattdessen treiben Sommerpause und Urlaubszeit die Zahlen in die Höhe: Viele junge Menschen melden sich nach Abschluss der Schule oder Berufsausbildung arbeitslos. Sie treten neue Stellen oder Ausbildungen an – allerdings erst nach der Sommerpause. Zudem laufen Arbeitsverhältnisse allgemein häufig zum Quartalsende aus, und Betriebe verschieben Einstellungen bis nach den Ferien. Entsprechend gehen die Arbeitslosenzahlen im September gewöhnlich wieder nach unten. Saisonbereinigt – also wenn man den Einfluss der Sommerpause herausrechnet – legte ​die Arbeitslosenzahl ⁠im Juli daher lediglich um 6000 zu. Die Drei-Millionen-Marke war zuletzt im ​April mit ‌rund 3,008 Millionen Arbeitslosen übertroffen worden. Nach wie vor belasten die schwache Konjunktur und ​hohe Energiepreise als Folge ‌des Irankriegs, strukturelle Schwächen der deutschen Wirtschaft ‌und ​der Arbeitskräfteschwund durch die zunehmende Alterung den deutschen Arbeitsmarkt. fdi/Reuters

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