DAX +1,49 % 25.993,38 Pkt 12:58:21 MDAX +0,83 % 32.485,17 Pkt 12:58:21 Euro Stoxx 50 +1,02 % 6.423,12 Pkt 12:58:15 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,94 % 63.754,90 Pkt 08:45:03 Gold -0,02 % 4.106,10 USD 13:03:11 Silber +0,57 % 58,12 USD 13:03:10 Brent -4,96 % 83,57 USD 13:02:55 WTI -6,09 % 79,51 USD 13:02:54 Bitcoin -1,50 % 62.526,76 USD 13:13:13 EUR/USD +0,05 % 1,15300 USD 13:12:57 EUR/GBP 0,00 % 0,85600 GBP 13:13:21 EUR/CHF +0,40 % 0,93240 CHF 13:13:21 EUR/JPY -2,07 % 180,752 JPY 13:13:22

Arbeitsmarkt: Zahl der Arbeitslosen in Ingenieurberufen erreicht Höchststand

Nation

Die Zahl der Arbeitslosen in Ingenieur- und IT-Berufen hat den höchsten Stand seit der Erhebung 2011 erreicht. Im vierten Quartal 2025 waren nach aktuellen Angaben des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) knapp 58.400 Menschen in Ingenieur- und IT-Berufen arbeitslos. Die Zahl der offenen Stellen sank im Vorjahresvergleich um rund 18 Prozent auf 97.000. Das stellt dennoch nach wie vor ein hohes Niveau dar. Laut VDI-Direktor Adrian Willig führt die schwache wirtschaftliche Entwicklung dazu, dass Unternehmen bei Investitionen und Neueinstellungen zurückhaltender agieren. Es gebe jedoch große Unterschiede zwischen den Berufsfeldern. »Während einige Bereiche derzeit deutlich stärker unter der konjunkturellen Schwäche leiden, bestehen in anderen Fachrichtungen weiterhin Engpässe«, teilte der VDI mit. Die Zahl der Arbeitslosen stieg den Angaben zufolge zuletzt vor allem in Ingenieurberufen der technischen Forschung und Produktionssteuerung an. Im Bauingenieurwesen war der Anstieg hingegen eher moderat. Zunehmende Technologisierung erhöht Bedarf an Ingenieuren Der VDI unterstrich die Bedeutung der Zuwanderung an Fachkräften. Mit Zuwanderung sei die Beschäftigtenzahl zwischen den Jahren 2012 und 2025 um 224.700 gestiegen, ohne Zuwanderung läge sie bei nur 91.800 Menschen. »Damit wird deutlich, dass die Fachkräftesicherung der vergangenen Jahre ohne Zuwanderung erheblich schwieriger gewesen wäre.« Erhebliches Potenzial sieht der Verein zudem in der Erwerbsbeteiligung von Frauen. Zwischen 2015 und 2023 stieg demnach die Zahl der erwerbstätigen Frauen mit ingenieur- oder informatiknahen Abschlüssen um mehr als ein Viertel. Wichtig sei, dass man aus den Arbeitslosenzahlen nicht ableite, dass Deutschland künftig weniger technische Fachkräfte brauche, sagte VDI-Direktor Willig. Im Gegenteil: Die Modernisierung der Infrastruktur, die Transformation der Energieversorgung, Digitalisierung und neue Technologien prägten ihm zufolge langfristig den Bedarf an qualifizierten Ingenieurinnen und Ingenieuren.

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