Arbeloas Real Madrid 2.0 wird zum Fiasko
Dem FC Fulham gelang im Sommer mit der Verpflichtung von Álvaro Arbeloa eine echte Überraschung. Immerhin hatte der 43-Jährige in der vergangenen Spielzeit Real Madrid trainiert. Bei den Königlichen hatte er zunächst interimistisch und dann fest die Nachfolge von Xabi Alonso angetreten – und zumindest phasenweise überzeugt.
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Der Weltklub entschied sich jedoch für diese Saison für einen Neuanfang mit einem großen Namen auf der Trainerbank, José Mourinho. Arbeloa, der sich als Trainer seit 2020 kontinuierlich innerhalb des Klubs hochgearbeitet hatte, von der U15 bis zu den Profis, musste gehen. Mit Spannung wurde seine nächste Station erwartet, die Cottagers schienen eine interessante Wahl.
Drei Ex-Spieler sollten helfen
Fulham schloss zuletzt viermal in Serie zwischen Platz 10 und 13 ab und schien bereit für den nächsten Schritt. Es sollte nach oben gehen. In London verfolgte Arbeloa ein klares Ziel: Er wollte ähnlich spielen wie bei Real – und holte dazu einige seiner Ex-Spieler aus der spanischen Hauptstadt nach England. Natürlich konnte der Spanier mit seinem neuen Klub nicht ins oberste Regal greifen.
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Geholt wurden Mittelstürmer Gonzalo García (22) für 40 Millionen Euro, Zehner César Palacios (21) für zehn Millionen und aus der zweiten Mannschaft der Königlichen kam der zentrale Mittelfeldspieler Manuel Ángel (22) für vier Millionen. Doch bisher geht die Rechnung nicht auf.
Nach vier Spieltagen in der Premier League steht Fulham mit nur einem Punkt – immerhin erreicht durch ein 0:0 beim FC Liverpool – auf einem Abstiegsplatz. Weit entfernt von den Ambitionen und Hoffnungen, die die Ankunft von Álvaro Arbeloa auf der Trainerbank im Craven Cottage geweckt hatte. Und das trotz Transferausgaben von insgesamt knapp 116 Millionen Euro.
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Vielfältige Kritik
Jenseits des Ärmelkanals steht der ehemalige spanische Nationalspieler bereits im Zentrum der Kritik. Sein Defensivsystem wird dabei als die große Schwachstelle der Mannschaft bezeichnet. Zudem sind seine Spieler im Spielaufbau sehr vorhersehbar. Und die verschiedenen Neuzugänge des Sommers haben das erwartete Niveau noch nicht ganz erreicht, wie beispielsweise Gonzalo Garcia, der bislang nur ein einziges Tor erzielt hat.
Die englischen Medien berichteten zudem über mögliche Spannungen in der Kabine. Und am kommenden Sonntag (17:30 Uhr) steht ein Spitzenspiel gegen Manchester United auf dem Programm. Die Zeit drängt, Arbeloa muss liefern.