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ARD grillt ZDF: Neues Programm wird zum Quoten-Flop

Unterhaltung

Verhalten gestartet, schwach zu Ende gegangen: Die neue ZDF-Miniserie „München Beats“ blieb weit hinter den Erwartungen zurück und musste sich zuletzt deutlich der ARD-Konkurrenz geschlagen geben.

Ein Einblick in die Münchner Techno-Szene der 1990er-Jahre klingt an sich spannend, dennoch hatte der neue Vierteiler „München Beats“ einen schweren Stand beim Publikum.

Schon die Premiere am Mittwochabend lockte insgesamt nur knapp über zwei Millionen Neugierige vor die Bildschirme, was für die Verhältnisse des ZDF deutlich zu wenig ist – zumal eine beim Spartensender Neo parallel ausgestrahlte Wiederholung eines alten „Wilsberg“-Krimis eine ähnlich hohe Reichweite erzielte.

Am Donnerstag, den 27. August 2026 wurden dann die letzten beiden Folgen von „München Beats“ mit Jule Hermann und Sophie von Kessel ausgestrahlt und es ging weiter bergab. Mit insgesamt nur noch 1,58 Millionen Menschen vor den Fernsehern ließ die Mini-Serie weiter Federn und hatte gegen die starke Konkurrenz der ARD keine Chance.

Dort erreichte eine frische Folge der Krimireihe „Nord bei Nordwest“ ihre bislang höchste Reichweite und unterhielt 6,64 Millionen Fans, was einen herausragenden Marktanteil von 34,3 Prozent beim Gesamtpublikum zur Folge hatte, wie DWDL berichtet.

Falls ihr „München Beats“ im TV verpasst habt, könnt ihr euch alle vier Folgen der Serie im Stream in der ZDF Mediathek anschauen. Die größten Publikumserfolge von ARD und ZDF findet ihr im Video.

Besonders große Probleme beim jungen Publikum

Während die Zahlen beim Gesamtpublikum zu wünschen übrig lassen, sieht es bei den 14- bis 49-Jährigen noch deutlich unbefriedigender aus. Hier erreichte „München Beats“ am Mittwoch einen mäßigen Marktanteil von lediglich 6,5 Prozent, einen Tag später fiel er gar auf 3,5 Prozent.

„München Beats“ hat damit zumindest in seiner linearen TV-Ausstrahlung schwach abgeschnitten, was eine mögliche Fortsetzung in weite Ferne rückt. Zwar war die Serie von vornherein als Vierteiler konzipiert, bei großem Erfolg hätte man über weitere Folgen aber zumindest nachdenken können.

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