ARD-Informationen Hoppermann soll neue CDU-Generalsekretärin werden
Die Bundestagsabgeordnete und bisherige CDU-Schatzmeisterin Franziska Hoppermann soll neue Generalsekretärin ihrer Partei werden. Bundeskanzler und Parteichef Friedrich Merz schlug sie in einer Sitzung des CDU-Präsidiums vor, wie das ARD-Hauptstadtstudio aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur dpa darüber berichtet. Die Hamburgerin soll auf Carsten Linnemann folgen, der Bundesgesundheitsminister werden soll. Auf einer Pressekonferenz will Merz die Personalien in Kürze vorstellen. In der breiteren Öffentlichkeit ist die 44-Jährige bisher weniger bekannt. Als Bundesschatzmeisterin arbeitete sie bislang im Hintergrund, war damit aber zugleich Mitglied des CDU-Präsidiums. Als Generalsekretärin der Partei wird sie künftig weit mehr im Licht der Öffentlichkeit stehen. Seit 2021 im Bundestag Die Diplomkauffrau sitzt seit 2021 für den Wahlkreis Hamburg-Wandsbek im Bundestag. Sie gehört dem Haushaltsausschuss und dem Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung an. Außerdem leitet sie die Enquete-Kommission Corona, die helfen soll, Deutschland besser auf mögliche Pandemien vorzubereiten. Ausgangspunkt des Personalwechsels war der Rücktritt von Unions-Fraktionschef Jens Spahn. Vergangene Woche war die Entscheidung gefallen, dass Kanzleramtschef Thorsten Frei dessen Nachfolger werden soll. Die bisherige Gesundheitsministerin Nina Warken soll Kanzleramtschefin werden, der bisherige CDU-Generalsekretär Linnemann übernimmt ihr Ministerium. Damit war Linnemanns Posten vakant. Bilger soll auf Schnieder folgen Das Vorschlagsrecht für den Generalsekretärposten hat in allen Parteien der Parteivorsitzende. In der CDU sind Frauen unter den Mitgliedern und in den Parlamenten weiter unterrepräsentiert - trotz der 2022 von einem Bundesparteitag beschlossenen Frauenquote.