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ARD-Serie hat über eine Million (!) Zuschauer verloren - neue Folgen im Herbst sind wegweisend

Unterhaltung

„Kanzlei Liebling Kreuzberg“ haderte zuletzt mit durchwachsenen Quoten in der ARD. Die neuen Folgen stehen daher besonders im Fokus.

Die ARD hält an „Kanzlei Liebling Kreuzberg“ fest. Obwohl die modernisierte Neuauflage der Kultserie zuletzt an Publikum verlor, zeigt Das Erste im Herbst zwei neue Spielfilme der Reihe. Damit setzt der Sender seine Berliner Anwaltsgeschichten rund um Lisa Liebling und Dr. Talia Janka fort.

Die neuen Episoden laufen am 16. Oktober und 23. Oktober 2026 jeweils um 20:15 Uhr im Ersten. Wie üblich stehen die Filme anschließend auch in der ARD Mediathek bereit.

Darum geht es in den neuen Folgen

Der erste Film trägt den Titel „Ein Meisterstück“. Darin gerät Lisa Liebling (Luise von Finckh) zwischen einen traditionsbewussten Bäckermeister und dessen jungen kolumbianischen Auszubildenden. Streitpunkt ist ein neuer Gebäck‑Hit, der einen Generationenkonflikt auslöst.

Parallel untersucht Talia Janka (Gabriela Maria Schmeide) einen Fall rund um fehlerhafte Ersatzteile im Gebrauchtwagenhandel.

Im zweiten Film „Auf Augenhöhe“ rückt der Berliner Wohnungsmarkt in den Fokus. Während Talia wegen gesundheitlicher Probleme ausfällt, übernimmt Lisa einen Konflikt um Mietverträge, Sanierungen und drohende Verdrängung im Kiez. Zusätzlich kämpft Nachwuchsjurist Cem für eine Umweltaktivistin, die wegen Containerns rechtliche Probleme bekommt.

Welche Produktionen sind eigentlich die größten Serien-Erfolge in der ARD und im ZDF? Hier erfahrt ihr es:

Quoten zuletzt deutlich schwächer

Zum Start der Reihe im September 2024 schalteten noch rund 3,81 Millionen Interessierte ein. Bei späteren Folgen gingen die Zahlen jedoch zurück. Eine Episode aus dem November 2025 erreichte nur noch etwa 2,61 Millionen Menschen.

Immerhin konnte sich die Reihe danach wieder etwas stabilisieren und kam zuletzt erneut auf über drei Millionen.

Die Reaktionen auf die Neuauflage fallen bislang derweil unterschiedlich aus. Während viele Fans die moderne Interpretation des „Liebling Kreuzberg“-Originals schätzen, monieren kritische Stimmen weiterhin deutliche Unterschiede zum beliebten Vorgänger mit Manfred Krug.

Trotzdem setzt die ARD offenbar weiterhin auf das Potenzial der Reihe – die kommenden Filme könnten für die Zukunft des Formats sogar besonders wichtig werden.

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