DAX +2,24 % 26.202,35 Pkt 18:00:00 MDAX +1,81 % 32.559,91 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,94 % 6.486,70 Pkt 18:00:00 Dow Jones +3,05 % 54.085,88 Pkt 22:42:17 S&P 500 +3,30 % 7.736,52 Pkt 22:42:18 Nasdaq +4,77 % 26.584,99 Pkt 23:15:59 Nikkei +2,98 % 65.861,00 Pkt 04:35:03 Gold +3,84 % 4.188,70 USD 05:27:03 Silber +5,90 % 61,07 USD 05:27:03 Brent -6,48 % 78,34 USD 05:23:56 WTI -7,16 % 74,59 USD 05:26:59 Bitcoin +0,05 % 64.083,94 USD 05:37:02 EUR/USD +0,28 % 1,15390 USD 05:36:57 EUR/GBP +0,04 % 0,85730 GBP 05:37:05 EUR/CHF -0,09 % 0,93170 CHF 05:37:05 EUR/JPY +0,22 % 181,673 JPY 05:37:06

Ariston Group: Milliardenwette auf den deutschen Heizungsmarkt

Wirtschaft

Rom. Der italienische Unternehmer Paolo Merloni freut sich über das neue deutsche Heizungsgesetz: „Endlich ist die Phase der Unsicherheit beendet, die auf der Branche in Europa lastete“, sagt er. Sein Unternehmen, die Ariston Group, ist einer der weltweit größten Hersteller von Klimatechnik, Heizungen und Warmwassersystemen. Der deutsche Markt mit seinem Umsatzpotenzial ist inzwischen entscheidend für das Unternehmen. Erst vor rund vier Jahren hatte die Gruppe den größten Deal ihrer Firmengeschichte geschlossen, zahlte eine Milliarde in Euro und eigenen Aktien für die deutsche Centrotec Climate Systems (CCS). Zu CCS gehören Marken wie der Wärmepumpenhersteller Wolf oder der Raumlüfterproduzent Brink. Nun ist Deutschland mit knapp 20 Prozent der größte Absatzmarkt der Gruppe. So beeinflusst die deutsche Klimapolitik durchaus den Erfolg des italienischen Unternehmens. Ein Beispiel ist das Heizungsgesetz von Ex-Wirtschaftsminister Robert Habeck mit Fokus auf erneuerbare Energien und Wärmepumpen. Merloni kritisiert im Rückblick: „Man kann nicht ein ganzes Land innerhalb von drei Jahren auf Wärmepumpen umstellen.“ Mit Logistik, Produktion und Ausbildung der Mitarbeiter kamen die Heizungsanbieter nicht hinterher.

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