DAX +0,39 % 25.460,48 Pkt 18:00:00 MDAX +0,43 % 32.243,82 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,65 % 6.248,84 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,18 % 51.594,14 Pkt 23:12:38 S&P 500 -1,31 % 7.316,15 Pkt 23:12:40 Nasdaq -1,96 % 24.442,94 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,24 % 61.583,91 Pkt 02:44:10 Gold +2,18 % 4.124,20 USD 02:49:13 Silber +1,46 % 58,14 USD 02:49:00 Brent +7,18 % 90,13 USD 02:39:46 WTI +6,40 % 84,33 USD 02:49:12 Bitcoin -0,53 % 63.567,11 USD 02:59:15 EUR/USD +0,65 % 1,14610 USD 02:58:21 EUR/GBP +0,12 % 0,85790 GBP 02:59:15 EUR/CHF +0,04 % 0,93340 CHF 02:59:14 EUR/JPY +0,40 % 187,313 JPY 02:59:15

Armeechef drängt auf härtere Schläge gegen Putin

Welt

Startseite Politik Erster Anruf bei NATO-Chef: Drapaty drängt auf Patriot-Raketen und härtere Schläge gegen Putin Von: Nail Akkoyun Uns auf Google folgen Der neue ukrainische Armeechef hat klare Vorstellungen, was den Ukraine-Krieg angeht. Für den Kampf gegen Putin zählt er auch auf den Westen. Kiew – Knapp eine Woche nach seiner Ernennung zum ukrainischen Oberkommandanten hat Mychajlo Drapatyj erstmals mit dem NATO-Oberbefehlshaber in Europa telefoniert und dabei mehr westliche Unterstützung eingefordert. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen Patriot-Raketen für den Schutz ukrainischer Städte sowie eine Ausweitung der Präzisionsschläge gegen russische Ziele, wie ukrainische Medien und die dpa übereinstimmend berichten. Drapatyj sprach am Mittwoch mit General Alexus Grynkewich und legte dabei seine Strategie für einen ukrainischen Sieg dar. „In dieser Phase des Krieges müssen wir die Operationen in mehreren Bereichen stärken“, sagte Drapatyj. Konkret nannte er zwei Prioritäten: Das Einsickern russischer Truppen in die ukrainischen Verteidigungslinien müsse verhindert werden, und die Ukraine brauche eine Ausweitung der lang- und mittelreichweitigen Präzisionsschläge – trotz der ballistischen Raketen aus eigener Herstellung. Ukraine-Krieg: Drapatyj dankt Trump – und hofft auf mehr Patriot-Abfangraketen Ein zentrales Thema des Gesprächs war auch die westliche Militärhilfe. Drapatyj dankte Grynkewich für seine Bemühungen um zusätzliche Luftabwehrsysteme und richtete seinen Dank auch an US-Präsident Donald Trump, Verteidigungsminister Pete Hegseth sowie die USA insgesamt. Grundlage der Hilfe ist die sogenannte „Prioritized Ukraine Requirements List“, kurz PURL, über die europäische Länder Militärausrüstung – darunter Patriot-Abfangraketen – im Auftrag der Ukraine in den USA bestellen. Drapatyj betonte die Dringlichkeit weiterer Lieferungen, denn die Luftabwehr bleibt eine der größten Schwachstellen des Landes. Neben der Waffenfrage sprach Drapatyj auch über die innere Struktur der ukrainischen Streitkräfte. Er forderte den Ausbau der Army-Korps-Struktur und eine stärkere operative Eigenständigkeit der Korps-Verbände. Ziel sei es, russischen Kräften schwerere Verluste zuzufügen und gleichzeitig Moskaus Kriegswirtschaft durch asymmetrische Taktiken und im Inland entwickelte Technologien zu schwächen. Ukrainische Angriffe tief im russischen Hinterland Parallel zu den diplomatischen Kontakten hat die Ukraine ihre Angriffe auf russisches Territorium seit dem Frühjahr deutlich ausgeweitet. Ukrainische Drohnen und Raketen treffen inzwischen Ziele Hunderte Kilometer hinter der Frontlinie, wobei Kiew nach Berichten westlicher Medien von nachrichtendienstlicher Unterstützung westlicher Staaten profitiert. Besonders die Angriffe auf russische Raffinerien zeigten Wirkung und führten zwischenzeitlich zu Treibstoffengpässen in Russland sowie in den russisch besetzten Gebieten. Zuletzt stiegen allerdings auch die zivilen Opfer infolge der Attacken spürbar an.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren