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Arsenal schlägt Coventry City zum Auftakt der Premier League

Sport

Die Treffer für die hochüberlegenen "Gunners" erzielten Kai Havertz (15. Minute), Bukayo Saka (23.) und Martin Ödegaard (49.). Der Meister ließ Coventry, das nach 25 Jahren wieder in die Premier League zurückgekehrt ist, keine Chance und hätte angesichts des runden Dutzends weiterer Chancen weitaus höher gewinnen können.

Guimaraes muss noch passen

Ein dicker Eisbeutel am rechten Oberschenkel von Bruno Guimaraes hatte schon nichts Gutes erahnen lassen. Und tatsächlich: Der brasilianische Nationalspieler, den der FC Arsenal für fast 90 Millionen Euro von Newcastle geholt hatte, konnte im Eröffnungsspiel gegen Aufsteiger Coventry verletzungsbedingt nicht mit dabei sein. So war Angreifer Christos Tzolis einziger Neuling in der Startelf der "Gunners", die natürlich als ganz große Favoriten ins Duell mit dem von Frank Lampard trainierten Aufsteiger gingen.

Coventry, das ebenfalls nicht unbeträchtliche 140 Millionen Euro in Neuverstärkungen investierte, hatte zunächst alle Mühe, sich seiner Haut zu erwehren. Arsenal machte Dampf. Saka war auf der rechten Seite kaum zu kontrollieren, der Meister fand anscheinend ohne Probleme immer wieder die Tiefe. Zwei dicke Möglichkeiten ließ gleich mal Tzolis liegen, der einschussbereit im 16er jeweils geblockt wurde. Declan Rice' Fernschuss in der 12. Minute strich hauchzart am linken Pfosten vorbei.

Coventry - überfordert vom Arsenal-Tempo

Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Meister seinen erfrischenden Auftritt auch in Zählbares ummünzen würde. Und das gelang Havertz. Der hatte am 16er gelauert, als Tzolis über links hereinpasste und mit der linken Innenseite überlegt ins rechte Eck geschoben - 1:0 (16.).

Das ganze ging mitunter viel zu schnell für den Aufstiger, der vom Premier-League-Tempo überfordert wirkte. In der 23. Spielminute machte Rice nach Ballgewinn in der Zentrale Tempo, nahm links wieder Tzolis mit. Dessen Hereingabe landete beim ungedeckten Saka, der locker zum 2:0 einschieben konnte.

"Gunners" enorm flexibel im letzten Drittel

Coventry wurde mitleiderregend hergespielt. Arsenal belagerte den Strafraum der Gäste, ließ deren Abwehrriegel mit blitzschnellen Sprints und Dribblings immer wieder bersten. Vor allem den flinken und enorm beweglichen Ex-Düsseldorfer Tzolis auf der linken Außenbahn bekam das Lampard-Team nie in den Griff. Chancen für ein weiteres Tor gab's genug. Doch weder Havertz, noch Tzolis, Saka oder Rice nutzten ihre wirklich guten Einschussmöglichkeiten.

Coventry hoffte möglicherweise auf einen Trendwechsel nach der Pause. Doch daraus wurde nichts. Gar nichts. Knapp vier Minuten waren im zweiten Abschnitt gespielt, da wurden die Gäste auf ihrer linken Abwehrseite auseinandergehebelt. Rice spielte tief, Saka legte vor und Ödegaard verwandelte den Rückpass von der Grundlinie aus kurzer Distanz zum 3:0.

Die Partie war entschieden, Arsenal wechselte durch und ließ das Spiel irgendwie ausklingen. Es war nicht mehr nötig, um Coventry unter Kontrolle zu halten. Und so startete der Meister mit einem ungefährdeten Dreier in die neue Spielzeit. Am nächste Spieltag wartet für den Meister eine mutmaßlich erheblich schwierigere Aufgabe, wenn es zu Aston Villa geht. Coventry spielt dann vor heimischem Publikum gegen Hull City.

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