DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,69 % 4.437,30 USD 23:00:00 Silber +0,36 % 65,11 USD 22:59:58 Brent +1,67 % 88,52 USD 22:59:58 WTI +1,42 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin -0,08 % 62.976,16 USD 04:05:30 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:57 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:58 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:57

Arterienverkalkung: Dieser Pflanzenstoff zeigte signifikante Wirkung

Gesundheit

Eine pflanzliche Verbindung aus bestimmten Salbeipflanzen kann den programmierten Zelltod in den Endothelzellen der Blutgefäße hemmen und hat vielversprechende Wirkungen bei Arterienverkalkung (Atherosklerose). Unter zahlreichen Pflanzenstoffen zeigt Salvianolsäure A die deutlichsten Effekte. Forschende der Zhejiang Chinese Medical University haben untersucht, welche Beitrag Salvianolsäure A zur Hemmung der Ferroptose in den Endothelzellen und zur Behandlung und Prävention von Atherosklerose leisten kann. Die Ergebnisse sind in dem Fachmagazin „Phytotherapy Research“ veröffentlicht. Kurzübersicht der wichtigsten Inhalte Der Pflanzenstoff Salvianolsäure A aus bestimmten Salbeiarten zeigt nachweisbare Wirkungen gegen Arterienverkalkung (Atherosklerose). Unter 124 untersuchten natürlichen Verbindungen erwies sich Salvianolsäure A als der wirksamste Hemmstoff der Ferroptose in den Endothelzellen. Der Pflanzenstoff stellte die antioxidative Kapazität der Gefäßzellen wieder her, verringerte die Lipidperoxidation und verbesserte die Funktion der Mitochondrien. Bei Mäusen linderte Salvianolsäure A eine durch fettreiche Ernährung ausgelöste Arterienverkalkung sowie die damit verbundenen Zellschäden signifikant. Salvianolsäure A ist ein vielversprechender natürlicher Wirkstoff zur Prävention und Behandlung von Atherosklerose. Arterienverkalkung ein Risikofaktor Atherosklerose ist gekennzeichnet durch Plaqueablagerungen in den Arterien und gilt unter anderem als wesentlicher Risikofaktor für koronare Herzkrankheiten, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Aneurysmen und Nierenschäden. Neben bewährten Ansätze zur Prävention und Behandlung wie Ernährungsinterventionen und Bewegungsprogrammen sind zuletzt auch pflanzliche Wirkstoffe als Option zur Linderung der Atherosklerose zunehmend in den Fokus der Forschung gerückt. Suche nach neuen Wirkstoffen So kam eine erst kürzlich veröffentlichte Studie zu dem Schluss, dass Isorhynchophyllin aus dem Indischen Morgenstern bei Arterienverkalkung ein pflanzlicher Wirkstoff mit vielversprechendem therapeutischem Potenzial ist. Als wichtiger Faktor für das Fortschreiten der Atherosklerose gilt zudem die sogenannte Ferroptose (Form des programmierten Zelltods) in den Endothelzellen und die Forschenden überprüften daher nun, welche pflanzlichen Verbindungen einen Beitrag zu deren Linderung leisten können. Salvianolsäure A wirksamster Hemmstoff Unter 124 natürlichen Verbindungen erwies sich Salvianolsäure A als wirksamster Hemmstoff der Ferroptose in Endothelzellen, wobei der Pflanzenstoff die ferroptotische Reaktion hemmte, indem er die GPX4-abhängige antioxidative Kapazität wiederherstellte und die Lipidperoxidation sowohl auf zellulärer als auch auf mitochondrialer Ebene verhinderte, berichtet das Team. Zudem habe Salvianolsäure A die mitochondriale Funktion in den Endothelzellen auf verschiedenen Wegen verbessert und in den weiteren Untersuchungen habe sich bestätigt, dass Salvianolsäure A die mitochondriale Homöostase wiederherstellt und die Ferroptose spezifisch durch Aktivierung des AdipoR1-AMPK-Signalwegs hemmt. Signifikante Linderung der Atherosklerose In Untersuchungen an Mäusen beobachteten die Forschenden darüber hinaus, dass die Behandlung mit Salvianolsäure A eine durch fettreiche Ernährung induzierte Atherosklerose und die ferroptoseartigen Zellschäden signifikant linderte. Damit zeigt die pflanzliche Verbindung aus Salbeiarten wie insbesondere Salvia miltiorrhiza insgesamt vielversprechendes therapeutisches Potenzial gegen die Ferroptose der Endothelzellen und gegen Atherosklerose. Weitere Studien sollten dies nun eingehender untersuchen und dabei auch andere mit dem Endothel assoziierte Herz-Kreislauf-Erkrankungen einbeziehen, resümieren die Forschenden. (fp)

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren