DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,04 % 64.285,40 USD 08:14:37 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Astronomie: Nächster Hinweis auf Verbleib der fehlenden Materie im Universum

Allgemein

Um Gruppen von Galaxien herum verteilt sich in diffusen Wolken viel mehr klassische Materie, als man bislang angenommen hat. Das hat eine Analyse mit Instrumenten ergeben, die eigentlich für ganz andere Forschung ausgelegt sind. Diese bislang nicht gefundenen Ansammlungen herkömmlicher Materie erstrecken sich demnach auch in viel größere Entfernungen als bekannt. Damit dürfte das Rätsel um die fehlende Materie bald gelöst sein. Erst vor wenigen Wochen hat ein anderes Forschungsteam riesige Gasstrukturen zwischen Galaxien entdeckt, in denen ebenfalls viel davon gebunden ist. Die neue Studie ist jetzt auch wegen der angewandten Methode von Interesse, denn die dürfte in den kommenden Jahren kontinuierlich verbessert werden. Weiterlesen nach der Anzeige Bisher nicht alle Materie lokalisiert Hintergrund der Forschungsarbeit ist unser Wissensstand, dass das Universum nach unserem Verständnis zu 70 Prozent aus Dunkler Energie und zu 25 Prozent aus Dunkler Materie besteht. Auf herkömmliche Materie, wie wir sie kennen, entfällt demnach nur etwa 5 Prozent. Und trotzdem haben wir deren Vorkommen bislang nicht vollständig lokalisiert, wir sehen im Kosmos also weniger herkömmliche Materie, als es geben müsste. Zumindest dabei kommen wir einer Antwort aber wohl näher und die besteht offenbar darin, dass im vermeintlich leeren Raum zwischen den Galaxien mehr Materie vorkommt, als wir sehen können und bislang entdeckt haben. Gefunden wurde die fehlende Materie demnach mithilfe des Canadian Hydrogen Intensity Mapping Experiments (CHIME), das sich eigentlich der Suche nach der Quelle rätselhafter Radioblitze widmet. Die Signale dieser FRB (Fast Radio Bursts) interagieren auf dem Weg zu uns mit Materie und werden dadurch gewissermaßen „verschmiert“. Diese Interferenzen haben sie in Verbindung mit Daten der Himmelsdurchmusterung DESI berechnen und daraus ableiten können, wo sich zwischen Galaxien wie viel Materie befindet. Mit der zunehmenden Zahl an FRB, die beobachtet werden, werden auch diese Daten immer präziser, prognostiziert das Team noch. Die Arbeit wird in den Physical Review Letters vorgestellt.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren