ASUS ExpertBook Ultra im Test: Viel Ausstattung, mattes OLED und großer Speicher
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Intel Core Ultra X7 samt Intel Arc B390, 64 GB Arbeitsspeicher, eine 2 TB große SSD und ein mattes OLED-Touchdisplay mit 120 Hz: ASUS packt beim ExpertBook Ultra einiges an Ausstattung in ein knapp 1,1 kg leichtes und nur etwa 16,4 mm dünnes Business-Notebook aus einer hochwertigen Magnesium-Aluminium-Legierung mit Nano-Keramik-Beschichtung. Wie sich das rund 3.400 Euro teure Arbeitsgerät im Alltag schlägt, das klärt dieser Hardwareluxx-Test.
ASUS hat das ExpertBook Ultra primär auf mobiles Arbeiten im Business-Umfeld ausgelegt und kombiniert hierfür eine umfangreiche Speicherausstattung mit einem niedrigen Gewicht und einem schlanken sowie optisch zeitlosen und edlen Design. Unter der Haube stecken je nach Konfiguration üppige 64 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher und eine bis zu 2 TB große PCIe-SSD. Das ist mehr, als für klassische Office-Programme benötigt wird, bietet aber Spielraum für virtuelle Maschinen, große Bilddateien und mehrere speicherintensive Anwendungen. Sogar das eine oder andere kleinere KI-Modell dürfte sich lokal ausführen lassen. Dennoch bleibt das Gerät mit seinem 14-Zoll-Formfaktor sehr kompakt und wiegt nicht ganz 1,1 kg.
Beim Prozessor fällt die Wahl ebenfalls nicht auf eine kleine Office-Ausführung. Der Intel Core Ultra X7 358H gehört zur Panther-Lake-Generation und bringt 16 CPU-Kerne mit einer integrierten Arc B390 mit, was eine separate Grafikkarte fast schon hinfällig für dieses Segment macht. Damit steht die Konfiguration zwischen einem leichten Bürorechner und einem mobilen Arbeitsgerät für hungrigere Rechenaufgaben, wobei es auch günstigere Ableger mit Core Ultra 5 oder Intel Graphics und weniger Speicher gibt.
Zum gehobenen Anspruch der Serie passt auch das Display. ASUS verbaut einen matten OLED-Touchscreen mit 2.880 x 1.800 Bildpunkten und schnellen 120 Hz. Die entspiegelte Oberfläche unterscheidet das ExpertBook Ultra von vielen OLED-Notebooks mit glänzendem Bildschirm. Anschlussseitig ist mit zwei Thunderbolt-4-Anschlüssen, zwei USB-A-Buchsen und HDMI trotz der flachen Bauweise einiges geboten und geht über viele Konkurrenzgeräte, die sich auch mal nur mit USB‑C zufriedengeben, hinaus. Ein 70-Wh-Akku übernimmt unterwegs die Stromversorgung und soll für lange Laufzeiten sorgen, die einen vollen Arbeitstag abdecken kann.