Asylbewerberleistungen: Bezahlkarte für Asylbewerber - So stark sinken die Kosten in Hamburg
Hamburg hat im vergangenen Jahr weniger Geld für Asylbewerber ausgegeben als 2024. Insgesamt seien in der Hansestadt für Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz 241,5 Millionen Euro aufgewendet worden, teilte das Statistikamt Nord mit. Das waren 14,5 Millionen Euro oder sechs Prozent weniger als 2024. Mehr als drei Viertel der Ausgaben (78 Prozent) wurden im vergangenen Jahr zur Deckung des täglichen Bedarfs wie Ernährung, Unterkunft, Heizung, Kleidung, Körperpflege sowie Gebrauchs- und Verbrauchsgüter ausgegeben. Mit der übrigen Summe von knapp 53 Millionen Euro seien Krankenbehandlungen bezahlt worden. Seit Anfang 2024 erhalten Asylbewerber in Hamburg Leistungen über eine Bezahlkarte.