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Atlético Madrid | Julián Álvarez "explodiert": Transferzoff erreicht nächste Eskalationsstufe

Sport

Dicke Luft bei Atlético Madrid: Der argentinische Nationalspieler Julián Álvarez wollte am Montag eigentlich das Gespräch mit seinen Vorgesetzten suchen und seinen Wechselwunsch bekräftigen. Weder Trainer Diego Simeone noch Klubchef Gil Marín gingen darauf ein. Der 26-Jährige soll entsprechend reagiert haben. Der Transferzoff um den argentinischen Superstar Julián Álvarez hat die nächste Eskalationsstufe erreicht. Die "Mundo Deportivo" berichtete am Montagabend von neuen Entwicklungen, aufgrund derer der Spieler regelrecht "explodiert" sei. Álvarez hatte demnach am Montag ein Gespräch mit Trainer Diego Simeone und/oder Klubchef Gil Marín geplant, um ihnen mitzuteilen, dass er weiterhin die Absicht habe, in diesem Sommer zum FC Barcelona zu wechseln. Doch keiner seiner Vorgesetzten war vor Ort. Simeone macht einen Kurzurlaub auf Ibiza, Marín weilt ebenfalls im Urlaub. Atlético bricht Álvarez-Versprechen Der argentinische Nationalspieler war dem Bericht zufolge dermaßen sauer, dass er seinen Teamkollegen noch am Trainingsplatz mitteilte, dass er bei seinem Standpunkt bleiben werde und sie in der kommenden Saison nicht auf ihn zählen sollten. Simeone wirft der Stürmer laut "Mundo"-Angaben fehlenden Mut vor, weil er sich dem Gespräch nicht stellen wollte. Laut übereinstimmenden spanischen Medienberichten hatten die Madrilenen ihrem Superstar bereits im Februar versprochen, ihn im Sommer für einen Wechsel freizugeben. Mit dem FC Barcelona hatte Álvarez daraufhin eine Einigung erzielt. Angedeutet hatte dies der Offensiv-Star schon in den ersten Tagen der WM, als er öffentlich sagte, ein Transfer sei "für alle das Beste". Schon vor der WM war der Transferzoff eskaliert, als Atlético sowohl den FC Barcelona als auch Real Madrid öffentlich bloßstellte, Gerüchte dementierte und die beiden Rivalen verspottete. Die Madrilenen verwiesen in diesem Zusammenhang mehrfach auf die Ausstiegsklausel im Álvarez-Vertrag (bis 2030), die bei sage und schreibe 500 Millionen Euro liegt. Darunter, so teilten sie mit, sei der Superstar nicht zu bekommen.

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