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ATP Masters 1000 Zverev verliert überraschend Halbfinale in Shanghai

Sport

Nach gut zwei Stunden Spielzeit hieß es 5:7, 6:4 und 6:3 für den 26. der Weltrangliste, der zum zweiten Mal in seiner Karriere das Finale eines ATP-1000-Turniers erreichte. Darin wird er entweder auf seinen Landsmann Rafael Jodar oder den Russen Daniil Medwedew treffen.

Für den 29 Jahre alten Zverev wäre es der zweite Endspiel-Einzug in Shanghai gewesen. 2019 war Zverev beim 4:6, 1:6 gegen Medwedew chancenlos.

Durch die Halbfinal-Niederlage steht nun fest, dass Zverev noch nicht beim kommenden Turnier in Wien den Sprung an die Spitze der Weltrangliste schaffen kann. Bei einem Final-Einzug hätte er mit einem Turniersieg in Österreich am 2. November erstmals Weltranglistenerster sein können.

Dass er die Nummer eins in diesem Jahr werden wird, ist seit Montag Gewissheit.

Fast 30 Grad in Chinas Metropole

Bei schwülen 29 Grad und geöffnetem Hallendach in der Qizhong Forest Sports City Arena spielte Davidovich Fokina in seinem vierten Masters-Halbfinale - nur 2022 in Monte Carlo hatte er zuvor das Endspiel erreicht (Niederlage gegen Stefanos Tsitsipas) - von Beginn an sehr stabil und ließ nur wenig zu.

Bei 5:5 war Zverev dann aber voll da und nahm dem Spanier sehr dominant entscheidend den Aufschlag ab.

Nur noch halbherziger Widerstand

Im zweiten Satz wackelte Zverev mehrmals und kassierte das entscheidende Break zum 4:6. Davidovich Fokina wirkte nun deutlich frischer und spielte sich phasenweise in einen Rausch. Schnell führte der Mann aus Malaga 3:0 und 4:1,

Zverevs Widerstand schien nur noch halbherzig. Zwei Matchbälle wehrte der Hamburger noch ab, den dritten dann nicht mehr.

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