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ATP Masters Shanghai: Dachte Alexander Zverev wegen Problemen mit dem Knöchel an Aufgabe gegen Alexander Bublik?

Sport

Von Katharina Wiedenmann

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Alexander Zverev steht beim Masters in Shanghai im Viertelfinale und spielt am Donnerstag gegen Alex de Minaur. Seit seinem Erstrundenmatch gegen Wu Yibing hat der Hamburger jedoch Probleme mit seinem Knöchel. Im Spiel gegen den Chinesen knickte Zverev unglücklich um und kämpfte sich dennoch weiter. Eine Aufgabe kam für ihn zudem nie infrage, erklärte der 29-Jährige auf einer Pressekonferenz.

"Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie ein Tennismatch aufgegeben, außer bei den French Open 2022, wo ich wirklich nicht mehr laufen konnte. Das möchte ich auch weiterhin so beibehalten", stellte Zverev nach seinem Sieg gegen Alexander Bublik klar.

Er wolle "nicht ohne Grund aufgeben. Aber ja, ich habe mich wieder durchgekämpft und gewonnen, darüber bin ich glücklich."

Vor mehr als vier Jahren war der Deutsche im Halbfinale von Roland-Garros gegen Rafael Nadal ebenfalls umgeknickt - allerdings mit gravierenderen Folgen. Zverev zog sich damals eine komplexe Bänderverletzung zu und viel fast für den gesamten Rest der Saison aus.

Seinen Knöchel habe er nun beim Masters schon beim letzten Spiel gespürt. "Beim Aufwärmen ging es dann eigentlich gut. Zu Beginn, im ersten Satz, war es auch gut, ich habe mich gut gefühlt. Aber je länger das Spiel dauerte, desto schlimmer wurde es - etwa in der Mitte des zweiten Satzes", so Zverev.

Zverev gibt Probleme wegen langer Saison zu

Unabhängig von seinen Problemen mit dem Knöchel spüre er auch seinen Körper "immer häufiger", gab der zweimalige Grand-Slam-Sieger zu. "Das ist nicht überraschend, ich habe in diesem Jahr viel Tennis gespielt."

Einige Matches werden jedoch bis zum Jahresende noch dazukommen - wie das Viertelfinale von Shanghai gegen den Weltranglistenneunten de Minaur.

Den Sprung an die Spitze des ATP-Rankings hat Zverev aber schon sicher. Durch das verletzungsbedingte frühe Saisonende von Jannik Sinner wird der Deutsche das Jahr in jedem Fall als neue Nummer eins beenden.

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