ATP Peking: Alexander Zverev kommt Nummer eins minimal näher
ATP Peking: Alexander Zverev kommt Nummer eins minimal näher - dann könnte er Jannik Sinner in Weltrangliste ablösen
Von Patrik Eisenacher
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Alexander Zverev ist trotz des Viertelfinal-Ausscheidens gegen Novak Djokovic in Peking seinem großen Ziel näher gekommen. Der erste Platz der ATP-Weltrangliste, derzeit weiterhin in Besitz von Jannik Sinner, rückt 90 Punkte näher in Richtung Zverev. Der Hamburger steht im Ranking nun bei 9720 Punkten, Sinner weiterhin bei 11.000 Punkten. Die Differenz schmilzt damit minimal auf 1280 Zähler.
Da der Südtiroler auch beim kommenden Masters 1000 in Shanghai (7. bis 18. Oktober) aufgrund seiner Knieverletzung passen muss, kann Zverev weiter Boden gutmachen.
Eine mögliche Rückkehr des 25-jährigen Italieners könnte beim Six Kings Slam in Saudi-Arabien ab dem 21. Oktober erfolgen - dort werden jedoch keine ATP-Punkte vergeben.
Um diese könnte Sinner möglicherweise ab dem 26. Oktober wieder spielen, als Titelverteidiger beim 500er-Turnier in Wien. Bis Jahresende 2026 hat der Weltranglisten-Führende insgesamt noch stolze 3.050 Ranglistenpunkte zu verteidigen.
Für Zverev geht es in diesem Zeitraum hingegen nur um die Verteidigung von 980 Zählern, stolze 3300 könnte er hinzugewinnen.
Die neue ATP-Weltrangliste
Nummer 1 der Welt: Zverev könnte sich in Wien krönen
Allein in Shanghai kann er bis zu 950 Punkte holen und 900 auf Sinner gutmachen. In Wien hat Zverev anschließend als Halbfinalist von 2025 dort 330 Punkte zu verteidigen, könnte mit einem Turniersieg 170 zusätzliche Zähler einsacken und damit bis zu 670 auf Sinner gutmachen - falls der auch dieses Turnier auslässt.
Zudem ist wie zuletzt bei Carlos Alcaraz und dessen Comeback fraglich, in welcher Form sich Sinner in den ersten Wochen und Monaten nach seinem Comeback präsentieren würde.
Bereits Ende Oktober bzw. Anfang November könnte Zverev, bereits zweimaliger Major-Gewinner sowie Olympiasieger, so zur neuen Nummer eins werden - mit einigem Hätte, Wenn und Aber.
Sonst verbleiben bis zum Jahreswechsel das Masters-Turnier in Paris sowie die ATP-Finals im norditalienischen Turin, um sich die Krone bereits 2026 aufzusetzen.
Boris Becker hatte mit diesen Aussichten während den US Open bei "Sporteurope.tv" bereits prognostiziert, es sei bur noch "eine Frage der Zeit, bis Zverev die Nummer eins wird".
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