Attersee: Kleinflugzeug in Alpensee abgestürzt
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In Salzburg gestartet: Flugzeug stürzt in Alpensee – „wohl keine Überlebenden“
Von: Tim Niemeyer, Corinna Irl, Felix Graf
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Steinbach am Attersee – Unglück an einem Alpensee: In Steinbach am Attersee ist ein Kleinflugzeug abgestürzt und im Wasser versunken.
Update, 18.55 Uhr – Wrackteile geortet
Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs in den österreichischen Attersee sind Wrackteile in rund 160 Meter Tiefe geortet worden. Das sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur. „Wir gehen leider nicht von Überlebenden aus“, sagte sie. Nachdem Zeugen den Unfall beobachtet hatten, wurde eine Suchaktion gestartet. Unter anderem wurden ein Sonar sowie Tauchboote und ein Tauchroboter an der Absturzstelle eingesetzt.
Die Sprecherin machte vorerst keine Angaben, ob sich eine oder zwei Personen in der einmotorigen Maschine befanden. Die Firma, auf die das Flugzeug mutmaßlich zugelassen ist, beantwortete Fragen der dpa vorerst nicht. Nach unbestätigten Angaben der Flugortungsplattform Flightradar24 war das zweisitzige Flugzeug in Salzburg gestartet. Wie die Polizei berichtete, handelte es sich um eine Maschine des Typs P2002 JF. Dieses Modell wird von der italienischen Firma Tecnam produziert.
Nachdem die Teile im Wasser lokalisiert worden waren, startete die Feuerwehr einen Versuch, das Wrack aus der Tiefe zu heben. Sollte dies nicht gelingen, müsste eine Spezialfirma mit der Bergung beauftragt werden, hieß es von der Polizei.
Update, 17.56 Uhr – Suche in über 100 Metern Tiefe
Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs sind zahlreiche Rettungskräfte am Attersee im Einsatz. Angaben der ÖWR Wasserrettung Österreich zufolge beträgt die Wassertiefe im Suchgebiet aktuell zwischen 120 und 150 Metern. Nach einer ersten Suche mit einem Sonargerät der Feuerwehr habe man ROVs (ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge) der Wasserrettung und der Feuerwehr vorbereitet.
Nach Angaben des Nachrichtenportals tips.at sollen sich zwei Personen aus Deutschland an Bord der Maschine befunden haben. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es seitens der Polizei bislang nicht.
Erst am Montag (24. August) war es in Österreich zu einem Flugzeugunglück gekommen. Zwei Kleinflugzeuge sind in der Luft zusammengestoßen, zwei Personen kamen ums Leben.
Erstmeldung, 16.18 Uhr – Flugzeug vor Augenzeugen abgestürzt
Wie eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mitteilte, hatten Augenzeugen den Absturz über dem Gewässer beobachtet. Zuvor hatte bereits die „Kronen Zeitung“ über den Vorfall berichtet. Nach dem Absturz wurde unverzüglich eine großangelegte Suchaktion gestartet.
Bei den aufwendigen Suchmaßnahmen im Wasser setzen die Einsatzkräfte Spezialgerät ein, darunter Tauchboote sowie einen Tauchroboter. Mithilfe von Sonargeräten konnten an der mutmaßlichen Unglücksstelle Gegenstände in beträchtlicher Tiefe am Grund des Sees geortet werden.
Ob es sich dabei tatsächlich um das abgestürzte Flugzeug handelt, blieb zunächst unbestätigt. „Es ist noch unklar, ob es sich um das Flugzeug handelt“, erklärte die Polizeisprecherin. Zu den genauen Hintergründen und weiteren Details des Unglücksflugs hielten sich die Ermittler vorerst bedeckt.
Flugdaten deuten auf Start in Salzburg hin – extreme See-Tiefe erschwert Bergung
Erste Hinweise zum verunglückten Flugzeug lieferte die Flugortungsplattform Flightradar24, deren Daten von der Polizei jedoch zunächst noch nicht offiziell bestätigt wurden. Den Angaben des Online-Dienstes zufolge handelte es sich um eine einmotorige, zweisitzige Maschine, die in Salzburg gestartet war.