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Atubolus Abschiedsworte an die Fans: "Der SC Freiburg war für mich nie nur ein Verein. Er war mein Zuhause"

Sport

Der ehemalige Torhüter des SC Freiburg, Noah Atubolu, hat sich am Mittwoch erstmals über seine lange Wechsel-Hängepartie in diesem Sommer geäußert - und am Abend in einem Beitrag bei Instagram auch direkt an die SC-Fans gewandt: "Mit ein paar Tagen Abstand möchte ich DANKE sagen! Der SC Freiburg war für mich nie nur ein Verein. Er war mein Zuhause. Hier habe ich als kleiner Junge angefangen und davon geträumt, eines Tages als Profi im Tor zu stehen. Aus diesem Traum wurde Wirklichkeit."

Atubolu rekapituliert in dem Beitrag seine zehnjährige Vereinszugehörigkeit. Er beschreibt, wie er von der U14 in die Bundesliga und bis zur A-Nationalmannschaft gekommen. Einige SC-Fans hatten schon auf Abschiedsworte des ehemaligen SC-Keepers gewartet. Nach rund einer Woche bei seinem neuen Verein, der Eintracht Frankfurt, hat der 24-Jährige warme Worte für seine Freiburg-Zeit gefunden. Zum Wechseltheater rund um seine Person schreibt er: "Die vergangenen Monate waren nicht einfach. Umso dankbarer bin ich dafür, wie viel Respekt und Entgegenkommen ich in dieser Zeit vom Verein und von euch Fans erfahren habe. Das ist nicht selbstverständlich und bedeutet mir sehr viel!"

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Abschließend dankt Atubolu seinen Trainer, Mitspielern, dem "Team hinter dem Team" und allen Fans. "Wenn ich zurückblicke, bleiben nicht nur die Spiele und Erfolge. Es bleiben vor allem die Menschen, die Begegnungen und Erinnerungen, die mich für immer begleiten werden. Ihr habt immer einen Platz in meinem Herzen."

Zuvor hatte er sich am Mittwoch erstmals in einer Pressekonferenz des hessischen Fußball-Bundesligisten über die vergangenen Monate geäußert. "Ich habe einfach viel gelernt über dieses Beratergeschäft und wer die Leute sind, Freunde und Familie, die immer für dich da sind", sagte der 24-Jährige.

Atubolu wollte nach über zehn Jahren beim SC Freiburg ursprünglich in die englische Premier League wechseln. Erst Ende vergangener Woche landete er bei der Eintracht und stand beim 3:3 zum Saisonauftakt bei Union Berlin in der Startelf.

"Der Sommerurlaub war nicht so genussvoll"Noah Atubolu

"Es ist viel passiert nach dem Europa-League-Finale, in den acht Wochen danach. Der Sommerurlaub war nicht so genussvoll, wie alles sein sollte. Ich habe viel erlebt, das war nicht immer alles top", erklärte der Keeper. "Es war keine einfache Zeit, weil Sachen passiert sind, die nicht gehen." Er sei jetzt glücklich, in Frankfurt zu sein. "Weil das ein geiler Verein ist. Ein sehr, sehr großer Verein. Ich habe Bock, ich habe richtig Bock hier sein zu dürfen."

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Die Eintracht hat Atubolu für ein Jahr ausgeliehen. Danach greift eine bedingte Kaufpflicht. Der frühere U21-Nationaltorhüter hatte seinen einst nur noch bis 2027 laufenden Vertrag in Freiburg verlängert, um sich in diesem Sommer verleihen lassen zu können. Der am Main in die Kritik geratene Kaua Santos ist jetzt nur noch Ersatzkeeper, Michael Zetterer wechselte zu Leeds United.

"Das sind einfach richtig gute Leute in dem Verein."Noah Atubolu

Atubolu lobte ausdrücklich den Umgang der Freiburger mit ihm. Das Verhalten von Trainer Julian Schuster, der Mannschaft und der sportlichen Leitung in der ungewissen Zeit sei "unfassbar" gewesen: "Ich glaube, dass es bei vielen Vereinen nicht so abgelaufen wäre. Ich habe Freiburg immer in meinem Herzen. Das sind einfach richtig gute Leute in dem Verein." SC-Vorstand Jochen Saier hatte nach dem Abschluss des späten Transfers gesagt: "Wir haben sehr komplizierte Wochen und Monate hinter uns."

Atubolu wird auch in der deutschen Nationalmannschaft mit dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp, zu deren Kader er schon mal gehörte, hoch gehandelt. Ansprüche stellt er jedoch keine. "Mir war der Schritt hierher auch wichtig, weil ich hier in Deutschland im Blickfeld bin. Ich versuche erst mal hier anzukommen und Leistung zu bringen."

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