DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold 0,00 % 3.898,90 USD 21:59:59 Silber +0,36 % 49,28 USD 21:59:59 Brent -3,58 % 113,43 USD 21:59:57 WTI 0,00 % 104,12 USD 21:59:59 Bitcoin +0,51 % 77.827,96 USD 19:33:07 EUR/USD +0,09 % 1,11660 USD 22:29:29 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 22:27:29 EUR/CHF -0,32 % 0,92060 CHF 06:21:10 EUR/JPY -0,40 % 175,359 JPY 19:32:50

Auch Bayern und Stuttgart betroffen: Was das VW-Beben für die Bundesliga bedeutet

Sport

Der Sparplan von VW hat auch Auswirkungen auf diverse Fußballvereine. Ein Sanierungskonzept, das die Chefetage für den Fahrzeughersteller verabschiedet hat, zielt direkt auf die Sponsoren-Aktivitäten im Sport ab.

Der Wortlaut in dem Dokument ist unter Ziffer 10.9 eindeutig: „Eigenkapitalbeteiligungen an Fußballvereinen sind grundsätzlich nicht Bestandteil des Zielbilds 2030.“ Das berichtet „bild.de“.

Immer weniger Geld für VfL Wolfsburg

Auf der Liste der Klubs, die das angeht, stehen große Namen: der FC Bayern München, bei dem die VW-Marke Audi mit 8,33 Prozent im Boot ist. Der VfB Stuttgart, Kölns Gegner im Freitagsspiel, wo Porsche 10,4 Prozent der Anteile besitzt, sowie der FC Ingolstadt aus der 3. Liga, an dem Audi eine Beteiligung von 19,9 Prozent hat.

Der Vertrag zwischen dem FC Bayern und dem Sponsor Audi hat eine Laufzeit bis 2029. Aber ob die Zusammenarbeit eine Zukunft hat, ist offen. Schon im nächsten Sommer wird eine grundsätzliche Entscheidung über die Fortsetzung erwartet. Eine Trennung gilt als realistische Option.

Die härtesten Auswirkungen dürfe aber der VfL Wolfsburg aus der 2. Bundesliga zu spüren bekommen, da er zu 100 Prozent zur Volkswagen AG gehört.

Steht der VfL Wolfsburg jetzt vor dem Ende? Nein, eine unmittelbare Auflösungsgefahr besteht für den Verein nicht, da er vollständig zum Konzern gehört. Die finanziellen Mittel werden jedoch merklich gekürzt. Der Zuschuss pro Spielzeit ist bereits von früher 80 Millionen Euro auf circa 55 Millionen Euro reduziert worden.

Mit dieser Summe werden nicht nur die männlichen Profis finanziert, sondern ebenso der Nachwuchs, die Anlagen und die erfolgreiche Frauen-Mannschaft.

Bereits vor rund drei Monaten hatte VW-Chef Oliver Blume bei einem Treffen von Wirtschaftsvertretern weitreichende Umstrukturierungen angekündigt. „Wir werden jeden Stein umdrehen“, erklärte er zu diesem Zeitpunkt. Zugleich gab er jedoch ein deutliches Bekenntnis zum VfL Wolfsburg ab: „Der Volkswagen-Konzern steht zum VfL, weil er eine ganz große Bindungskraft für die Menschen hier in der Stadt und der Region hat.“ Zusätzlich gibt es eine Vorschrift, nach der der Klub seine Profite unmittelbar an das Unternehmen weiterleiten muss. (red)

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