DAX +2,24 % 26.202,35 Pkt 18:00:00 MDAX +1,81 % 32.559,91 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,94 % 6.486,70 Pkt 18:00:00 Dow Jones +3,05 % 54.085,88 Pkt 22:42:17 S&P 500 +3,30 % 7.736,52 Pkt 22:42:18 Nasdaq +4,77 % 26.584,99 Pkt 23:15:59 Nikkei +2,98 % 65.861,00 Pkt 04:35:03 Gold +3,84 % 4.188,70 USD 05:27:03 Silber +5,90 % 61,07 USD 05:27:03 Brent -6,48 % 78,34 USD 05:23:56 WTI -7,16 % 74,59 USD 05:26:59 Bitcoin +0,05 % 64.083,94 USD 05:37:02 EUR/USD +0,28 % 1,15390 USD 05:36:57 EUR/GBP +0,04 % 0,85730 GBP 05:37:05 EUR/CHF -0,09 % 0,93170 CHF 05:37:05 EUR/JPY +0,22 % 181,673 JPY 05:37:06

Auch FIFA-Direktor und Trainerlegende Wenger stellt sich gegen Infantino

Allgemein

Die Luft für FIFA-Präsident Gianni Infantino wird immer dünner: Nun stellt sich auch Arsène Wenger als ein Gegner des FIFA-Präsidenten heraus. Und bei der UEFA haben sie sich offenbar schon einen Masterplan überlegt. FIFA-Präsident Gianni Infantino erhält nach seinem gescheiterten Investorendeal auch aus dem eigenen Lager weiter Gegenwind. "Ich war an diesem Plan nicht beteiligt und habe erst aus der Presse von diesem Vorhaben erfahren", sagte Trainer-Ikone Arsène Wenger, der seit 2019 als Direktor der Abteilung für globale Fußballentwicklung für den Weltverband arbeitet. Er sehe sich deshalb zu einer "Klarstellung" gezwungen. "Die Entscheidung, das Projekt zurückzuziehen, war absolut notwendig und unumstritten", schrieb der 76-Jährige in seinem Statement. Die Kritik von Wenger folgt dem Rücktritt von Infantinos leitendem Berater Carlos Cordeiro sowie der Äußerung von FIFA-Generaldirektor Kevin Lamour, der die Mitarbeiter des Weltverbandes vom Präsidenten "getäuscht" sah. Das umstrittene Investorenvorhaben gilt als Alleingang und Hinterzimmerdeal von Infantino. Der Schweizer hatte versucht, Anteile an der Fußball-WM und an anderen FIFA-Turnieren an Investoren zu verkaufen. Nach heftigem Widerstand gab er den Plan auf. Mittlerweile haben zahlreiche europäische Verbände ihre Unterstützung für seine Wiederwahl im März 2027 zurückgezogen. UEFA will Infantino "lahmlegen" Wie die "Times" berichtet, soll es vor allem in der UEFA konkrete Pläne geben Infantino "lahmzulegen", sollte er nicht freiwillig zurücktreten. So soll die UEFA offenbar gemeinsam mit dem nordamerikanischen Verband CONCACAF und dem Asiatischen Fußballverband AFC bereit sein, Sitzungen des FIFA-Rats und von FIFA-Ausschüssen zu boykottieren sowie Beschlüsse nicht zu ratifizieren – und so Infantino mürbe zu machen. Empfehlungen der Redaktion Al-Khelaifi, Grafström, Montagliani, Čeferin? Wer auf Infantino folgen könnte Blatter bringt überraschend Frau als Infantino-Nachfolge ins Gespräch Hat sich FIFA-Boss Infantino hilfesuchend ans Weiße Haus gewandt? Auch die Ausrichtung eigener Turniere als Konkurrenzveranstaltungen wird demnach als Möglichkeit gesehen. Die "Times" zitiert eine anonyme Quelle: "Alle sind fest entschlossen, dass er gehen muss. Wenn nicht, werden wir alle notwendigen Schritte unternehmen, um ihn aus dem Amt zu entfernen." Das schließe künftige internationale Wettbewerbe ein, erklärt die Quelle und fragt: "Würden die großen südamerikanischen Länder lieber gegen Frankreich oder Spanien spielen – oder gegen Libanon oder Dschibuti? Alle sind entschlossen; es gibt jetzt kein Zurück mehr." (sid/bearbeitet von ska)

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