DAX +1,62 % 25.590,77 Pkt 18:00:00 MDAX +2,07 % 30.495,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.164,69 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,30 % 52.373,95 Pkt 19:31:12 S&P 500 +1,23 % 7.717,66 Pkt 19:31:11 Nasdaq +1,93 % 26.456,32 Pkt 19:31:11 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold +0,78 % 4.070,00 USD 19:21:05 Silber +0,41 % 54,33 USD 19:21:01 Brent -5,42 % 109,53 USD 19:21:10 WTI -1,66 % 100,07 USD 19:21:11 Bitcoin +0,62 % 80.499,33 USD 19:31:10 EUR/USD -0,71 % 1,11380 USD 19:30:44 EUR/GBP -0,25 % 0,83640 GBP 19:31:12 EUR/CHF -0,16 % 0,92260 CHF 19:31:12 EUR/JPY -0,03 % 175,864 JPY 19:31:12

Auch Panama ruft Dürrenotstand aus

Wissenschaft

Luz Graciela de Calzadilla, Direktorin des Instituts für Meteorologie und Hydrologie von Panama (IMHPA), verwies in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Innenministerin auf die bereits spürbaren Folgen von „El Nino“.

Ihre Behörde habe bereits am 12. Mai den Einzug von „El Nino“ in das Land verkündet. Direkte Folge des diesmal „sehr stark“ ausgeprägten Wetterphänomens sei neben vermehrten Niederschlägen an der panamaischen Karibik-Küste ein deutliche Rückgang der Niederschläge in weiten Teilen des Landes, wie Calzadilla nach Angaben der Zeitung „Prensa“ sagte.

Während etwa in der nordwestlichen Region Bocas del Toro seit Mai um 25 Prozent mehr Niederschläge gemessen worden seien, gebe es im Rest des Landes eine große Wasserknappheit.

Betroffen seien elf Wassereinzugsgebiete, so Calzadilla mit Verweis auf die damit einhergehenden niedrigen Pegelstände. Diese führten zuletzt auch zu Einschränkungen für den Schiffsverkehr durch den Panamakanal. Dazu kommen Problem mit Wasserkraftwerken und der Trinkwasserversorgung. Von Dürre und Wassermangel besonders betroffen sei die Land- und Viehwirtschaft.

IMHPA: Höhepunkt bis Dezember

Honduras hatte wegen der Dürre bereits vergangene Woche für 80 Prozent seines Staatsgebiets einen Dürrealarm ausgerufen. Wegen extremer Trockenheit folgte diese Woche zunächst El Salvador. Der Notstand ermögliche der Regierung, Überwachungs-, Kontroll- und Hilfsmaßnahmen für betroffene Gemeinden umzusetzen. Die Alarmstufe Rot betreffe das gesamte Staatsgebiet, erklärte der Zivilschutz.

Zusätzlich zur fortschreitenden Erderwärmung verstärkt „El Nino“ derzeit Probleme wie Dürren. Bei dem natürlich auftretenden Klimaphänomen erwärmt sich die Wasseroberfläche im östlichen und zentralen Pazifik nahe dem Äquator, was weltweit Auswirkungen auf Wind, Luftdruck und Niederschläge hat. Üblicherweise tritt das Wetterphänomen alle zwei bis sieben Jahre auf und dauert neun bis zwölf Monate an.

Der Höhepunkt stehe wohl zwischen Oktober und Dezember an, so Calzadilla mit Verweis auf die in diesen Monaten im äquatorialen Pazifik erwarteten Temperaturen.

„Öl ins Feuer“

Das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen hatte kürzlich die Einschätzung abgegeben, dass Zentralamerika am schwersten von durch den gegenwärtigen „El Nino“ verstärktem Hunger betroffen sein wird. UNO-Generalsekretär Antonio Guterres erklärte vergangenen Monat, „El Nino“ gieße Öl ins Feuer auf einem Planeten, „der schon in Flammen steht“.

Extremwetter

Durch die Klimakrise werden laut Weltklimarat Extremwetterereignisse wie Starkregen und Überschwemmungen, Hitze und Dürre häufiger und intensiver.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren