Audi-Chef Döllner: „Wir werden kompaktere Organisationen brauchen“
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Ingolstadt – Audi-Chef Gernot Döllner will den Autobauer angesichts der Branchenkrise und des Spardrucks im Volkswagen-Konzern intern neu aufstellen. „Wir werden kompaktere Organisationen brauchen, schnellere Prozesse und schnellere Entscheidungen“, sagte der Manager der „Augsburger Allgemeinen“. Mit Sparen allein lasse sich die Zukunft nicht gestalten, betonte Döllner.
„Wir erleben eine grundlegende Disruption unserer Industrie", sagte Döllner weiter. Audi müsse die Effizienz deutlich steigern und zugleich das Geschäftsmodell weiterentwickeln.
Für das Audi-Werk Neckarsulm, an dem rund 15.500 Menschen beschäftigt sind, ist keine Schließung beschlossen, obwohl es für die Zeit nach 2034 noch keine Nachbelegung gibt. Der Auftrag sei, für das Werk eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur zu erreichen – dies werde nur durch strukturelle Maßnahmen funktionieren.