DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,08 % 64.364,85 USD 09:15:18 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Auf 3,5 Prozent: US-Inflation sinkt überraschend stark

Wirtschaft

Entspannung bei den Energiepreisen verschafft den US-Verbrauchern etwas Luft: Nach dem kräftigen Preisschub im Frühjahr ist die Inflation im Juni wieder zurückgegangen. Für die Notenbank bleibt das Ziel dennoch außer Reichweite. Die Inflation in den USA hat sich nach einem deutlichen Anstieg im Frühjahr wieder abgekühlt. Sie ging im Juni auf 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Hauptgrund waren die gesunkenen Treibstoffpreise wegen der zwischenzeitlichen Entspannung im Iran-Krieg. Im Mai war die US-Inflation mit 4,2 Prozent noch auf ein Drei-Jahres-Hoch gestiegen. Im Juni sanken die Treibstoffpreise dann im Vergleich zum Vormonat um 9,7 Prozent, Energie insgesamt wurde 5,7 Prozent günstiger. Lebensmittel verteuerten sich leicht um 0,2 Prozent. Die Kerninflation ohne die schwankenden Preise für Energie und Lebensmittel lag bei 2,6 Prozent im Jahresvergleich. Die US-Notenbank Fed empfiehlt eine Inflationsrate von lediglich 2,0 Prozent. "Dank der Energiepreise geht die Luft aus dem Inflationsanstieg raus. Es sieht klar danach aus, als liege der Inflationsgipfel zurück", konstatiert Alexander Krüger, Chefvolkswirt von Bethmann Hal. Mit dem Wiederaufflammen des Iran-Kriegs sei die Unsicherheit hierüber aber gestiegen. Die Dringlichkeit einer Zinserhöhung sei für die Fed jedenfalls nicht gegeben. "Der Inflationsrückgang in preisstabile Gefilde dauert mindestens bis zum Frühjahr 2027. Bis dahin stehen Zinssenkungen am Seitenrand." Der Chef der US-Notenbank Fed, Kevin Warsh, sollte derweil im Tagesverlauf im Kongress angehört werden. Er wolle die Geldpolitik "richtig ausrichten", sagte er laut vorab verbreitetem Redetext. "Wenn wir die Politik richtig gestalten - und das werden wir - wird der Inflationsschub der letzten fünf Jahre der Vergangenheit angehören", fügte er hinzu. Die Lebenshaltungskosten sorgen in den USA seit Monaten für Unmut. Umfragen zeigen eine stark gesunkene Zustimmung zur Wirtschaftspolitik von Präsident Donald Trump. Der Iran-Krieg hat die Kritik auch im Lager des Präsidenten verschärft. Trump selbst hatte wiederholt angeführt, der Anstieg sei nur "von kurzer Dauer". Zuletzt flammten die Kämpfe aber wieder auf.

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