DAX +0,66 % 25.629,24 Pkt 18:00:00 MDAX -0,82 % 31.980,52 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,21 % 6.358,01 Pkt 18:00:00 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei +4,03 % 64.362,02 Pkt 08:45:03 Gold +0,17 % 4.107,00 USD 22:59:54 Silber -1,75 % 57,79 USD 22:59:48 Brent +1,22 % 90,12 USD 20:28:19 WTI +1,29 % 84,67 USD 22:59:59 Bitcoin +0,33 % 63.021,61 USD 17:22:16 EUR/USD +0,52 % 1,15270 USD 23:29:22 EUR/GBP -0,31 % 0,85510 GBP 23:29:22 EUR/CHF -0,23 % 0,93060 CHF 23:29:22 EUR/JPY -3,08 % 181,491 JPY 23:29:22

Aufruf zum Stromsparen: Zu wenig Wasser in der Donau - Ungarn will sein einziges Atomkraftwerk abschalten

Technologie

Wegen niedriger Pegelstände der Donau schaltet Ungarn in der kommenden Woche sein einziges Atomkraftwerk ab. „Nach aktuellen Berechnungen (...) könnte das am Dienstag oder Mittwoch geschehen“, sagte Ministerpräsident Péter Magyar am Freitag bei einer Pressekonferenz in dem Kernkraftwerk in Paks, das rund 130 Kilometer südlich der Hauptstadt Budapest liegt. Das Kraftwerk hatte seine Leistung zuletzt bereits gedrosselt. Der Betreiber der Anlage, deren vier Reaktoren sowjetischer Bauart sind und mit Donauwasser gekühlt werden, hatte die Abschaltung „unvermeidlich“ genannt. Es deckt über das Jahr gerechnet 40 Prozent des ungarischen Strombedarfs. Regierungschef Magyar rief die Industrie auf, ihren Stromverbrauch einzuschränken, um eine Energiekrise zu vermeiden. Außerdem soll die Beleuchtung öffentlicher Gebäude eingestellt werden, um Strom zu sparen. Auch in Rumänien und Frankreich werden AKWs in Teilen abgeschaltet Budapests Oberbürgermeister Gergely Karácsony hat nach lokalen Medienberichten bereits die Kommunalbetriebe angewiesen, die dekorative Beleuchtung von mehr als 300 öffentlichen Gebäuden und Bauwerken nicht einzuschalten. Die Straßenbeleuchtung sowie andere sicherheitsrelevante Infrastrukturen sollen davon aber unberührt bleiben. Wegen hoher Temperaturen und ausbleibenden Regens sind die Pegel der Donau mancherorts auf ein Rekordtief gesunken. Rumänien hat deshalb bereits einen der Reaktoren des Atomkraftwerks Cernavoda an der Donau heruntergefahren und die Abschaltung des zweiten angekündigt. Auch in Frankreich wurden in dieser Woche Reaktoren wegen der hohen Temperaturen abgeschaltet.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren