Aus beim FC Bayern? Das sagt Max Eberl
Max Eberl kann sich seiner Zukunft beim FC Bayern weiterhin nicht sicher sein. Beim Rekordmeister will man wohl die Transferphase abwarten, ehe man über eine mögliche Vertragsverlängerung entscheidet. Nun hat der Sportvorstand deutliche Worte zum Thema gefunden. "Da bin ich der falsche Ansprechpartner", entgegnete Eberl am Mittwochmittag im Rahmen der offiziellen Vorstellung von Neuzugang Nathanial Brown auf eine Frage zu seiner eigenen Zukunft beim FC Bayern: "Es ist nicht meine Aufgabe." Vorausgegangen waren überraschend deutliche Worte von Aufsichtsratsmitglied und Ehrenpräsident Uli Hoeneß über den Sportvorstand. Ende Mai offenbarte Hoeneß gegenüber dem "Spiegel", dass es "noch Zweifel" gäbe, ob man beim FC Bayern den derzeit 2027 auslaufenden Vertrag mit Eberl verlängert. In München will man auf der Aufsichtsratssitzung im August entscheiden, "ob Max Eberl der Manager ist, der den FC Bayern in die Zukunft führen soll". Somit will man beim Rekordmeister auch das aktuelle Transferfenster mit in die Bewertung einfließen lassen. Eberl will beim FC Bayern "Werte" schaffen Bislang hat Eberl mit den Transfers von Brown, der für 50 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt kommt, und WM-Star Ismael Saibari (50 Millionen Euro von PSV Eindhoven) zwei Neuzugänge präsentiert. Damit sind laut dem Sportvorstand die Transfer-Aktivitäten auf der Zugangsseite abgeschlossen. Noch einige Baustellen hat Eberl hingegen auf der Abgangsseite. So haben die Leihrückkehrer Joao Palhinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza keine Zukunft mehr unter Cheftrainer Vincent Kompany und sollen abgegeben werden. Statt sich Gedanken über seine Bayern-Zukunft zu machen, liegt Eberls alleiniger Fokus darauf, seinen Job als Kaderplaner zu machen, wie er klarstellte: "Einen Kader zu bauen, der Erfolg bringen kann, der Werte hat und Jungs hat, mit denen man sich identifizieren kann. Ein Fußball, in dem sich die Menschen wiederfinden und Spaß haben. Das ist meine Aufgabe. Dann wird man über mich entscheiden, aber das ist heute nicht das Thema. Das ist heute Nene [Nathanial Brown, Anm. d. Red.], der hier unterschrieben hat."