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Aus traurigem Anlass: ARD ändert heute ein Serien-Highlight

Unterhaltung

Die ARD reagiert auf den Tod von Rolf Becker im vergangenen Dezember mit einer besonderen Folge von „In aller Freundschaft“. Dabei rückt seine Kultfigur noch einmal in den Mittelpunkt.

Rolf Becker ist am 12. Dezember 2025 in Hamburg im Alter von 90 Jahren verstorben. Fast zwanzig Jahre lang spielte der Schauspieler in „In aller Freundschaft“ den Publikumsliebling Otto Stein. Nun reagiert die ARD auf den Verlust mit einer besonderen Würdigung innerhalb der Serie.

Der gebürtige Leipziger stand über sieben Jahrzehnte vor der Kamera und wirkte neben zahlreichen Bühnen-Engagements in mehr als 200 Film- und Fernsehproduktionen mit. Ab 2006 gehörte er als Vater von Dr. Martin Stein fest zur Sachsenklinik und wurde schnell zu einer der beliebtesten Figuren der Serie.

Die Verantwortlichen hinter „In aller Freundschaft“ haben den Tod des Schauspielers nun auch in die Handlung integriert. Bereits in der am 13. Oktober 2026 ausgestrahlten Folge „Zusammen und getrennt“ informiert Martin Stein seinen Kollegen Roland Heilmann darüber, dass sein Vater gestorben ist.

An diesem Dienstag folgt der eigentliche Abschied: In der Episode „Manchmal muss man kein Arzt sein“, die am 20. Oktober 2026 um 21 Uhr ausgestrahlt wird, wird Otto Stein beerdigt. Die ARD kündigt die Folge zugleich als offizielle Abschiedsepisode für Rolf Becker an. Dabei soll das Leben seiner Serienfigur noch einmal im Mittelpunkt stehen.

Von wem wir uns in diesem Jahr verabschieden mussten, erfahrt ihr im Video.

Rolf Becker stand nur ein einziges Mal mit seinem Sohn vor der Kamera

Auch abseits von „In aller Freundschaft“ prägte Rolf Becker ein Millionenpublikum. Besonders emotional wirkt rückblickend seine Zusammenarbeit mit Sohn Ben Becker. Erst 2022 standen Vater und Sohn erstmals gemeinsam vor der Kamera – ebenfalls für „In aller Freundschaft“.

In der Folge „Ein guter Mensch“ spielte Ben Becker einen Einbrecher, der sich als Polizist ausgab und schließlich mit Otto Stein in der Sachsenklinik landete. Es blieb die einzige gemeinsame Arbeit der beiden Schauspieler vor der Kamera.

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