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Aus traurigem Grund: ARD ändert beliebte Serie

Unterhaltung

Fast 20 Jahre spielte Rolf Becker in der Serie "In aller Freundschaft" den Publikumsliebling Otto Stein. Nach dem Tod des Schauspielers reagieren die Verantwortlichen der ARD mit einer besonderen Würdigung.

Der gebürtige Leipziger Rolf Becker war über sieben Jahrzehnte hinweg als Schauspieler aktiv und stand neben seinen Bühnen-Engagements in mehr als 200 Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera.

Eine seiner bekanntesten Rollen übernahm er ab 2006 in der beliebten ARD-Serie "In aller Freundschaft", wo er als Vater von Dr. Martin Stein ein unverzichtbarer Teil der Sachsenklinik wurde.

Entsprechend ist es nicht verwunderlich, dass die Verantwortlichen hinter den Kulissen den Tod des im vergangenen Jahr im Alter von 90 Jahren verstorbenen Schauspielers Rolf Becker in die Serie haben einfließen lassen, um ihm die letzte Ehre zu erweisen.

Otto Stein wird in der kommenden Folge beerdigt

Bereits in der am 13. Oktober 2026 ausgestrahlten Folge "Zusammen und getrennt" klingelt Martin Stein an der Tür von Roland Heilmann (Thomas Rühmann) und teilt ihm mit, dass sein Vater gestorben ist.

Eine Woche später, am Dienstag, dem 20. Oktober 2026 wird Otto Stein in der Episode "Manchmal muss man kein Arzt sein" beerdigt. Um dessen Darsteller zu würdigen, steht das Leben seiner Serienfigur noch einmal im Mittelpunkt der von der ARD als Abschiedsfolge für Rolf Becker angekündigten Episode.

Rolf Becker stand zuletzt auch mit seinem Sohn vor der Kamera

Rolf Becker war der leibliche Vater von Ben und Meret Becker, die beide in seine beruflichen Fußstapfen traten. Mit Ben Becker stand der Schauspieler erst 2022 erstmals gemeinsam vor der Kamera, und zwar in einer Folge von "In aller Freundschaft".

In der Episode "Ein guter Mensch" spielte Ben Becker einen Einbrecher, der sich als Polizist ausgab und von Otto Stein niedergeschlagen wurde. Beide landeten schließlich mit Versetzungen in der Sachsenklinik. Es war die erste und einzige Zusammenarbeit zwischen Vater und Sohn vor der Kamera.

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