DAX -0,92 % 26.097,05 Pkt 11:50:06 MDAX -1,55 % 31.854,89 Pkt 11:50:06 Euro Stoxx 50 +0,02 % 6.469,47 Pkt 11:50:00 Dow Jones -0,72 % 53.343,40 Pkt 22:40:06 S&P 500 -1,21 % 7.691,76 Pkt 22:38:24 Nasdaq -1,64 % 26.289,71 Pkt 23:15:59 Nikkei -3,16 % 65.326,42 Pkt 08:45:03 Gold +1,12 % 4.415,00 USD 11:55:05 Silber -1,02 % 63,29 USD 11:55:05 Brent +1,11 % 92,03 USD 11:55:06 WTI +0,15 % 85,07 USD 11:55:06 Bitcoin -0,52 % 64.345,00 USD 12:05:01 EUR/USD +0,22 % 1,16090 USD 12:04:56 EUR/GBP +0,15 % 0,85610 GBP 12:05:05 EUR/CHF +0,16 % 0,94040 CHF 12:05:06 EUR/JPY +0,04 % 184,614 JPY 12:05:04

Ausbildung russischer Soldaten: Chinas Botschafter zu einem „dringlichen Gespräch“ ins Auswärtige Amt gebeten

Welt

Audioplayer wird geladen Anzeige Die Bundesregierung hat der Regierung in Peking unmissverständlich deutlich gemacht, dass sie eine Ausbildung russischer Soldaten durch China missbilligt. „China muss wissen, dass dieser russische Aggressionskrieg gegen die Ukraine unsere Kerninteressen bedroht“, sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU) am Rande seines Besuchs in Brasilien in der Hauptstadt Brasília. Das Auswärtige Amt hatte den chinesischen Botschafter an diesem Donnerstag zu einem dringlichen Gespräch gebeten. Zuerst hatte der „Spiegel“ darüber berichtet. Anzeige Die Bundesregierung habe Berichte, wonach in China russische Soldaten ausgebildet würden, „mit großer Besorgnis“ gelesen, sagte Wadephul. Europa sei selbstverständlich bereit, seine Kerninteressen zu verteidigen. „Dieser Krieg muss zu einem Ende gebracht werden und es darf wirklich keine einzige Maßnahme auch von außen geben, um diesen Krieg fortzuführen“, sagte er mit Blick auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine. Lesen Sie auch Man habe mit dem chinesischen Botschafter „intensiv, aber auch sehr offen“ gesprochen, fügte Wadephul hinzu. „Wir werden auch weiter mit der chinesischen Seite im Gespräch bleiben müssen, weil wir Unklarheiten dort nicht akzeptieren können.“ Anzeige Russland als „größte Bedrohung“ Aus dem Auswärtigen Amt hieß es laut „Spiegel“ zudem, Russland bleibe „die größte Bedrohung unserer euroatlantischen Sicherheit“. Chinas „entscheidende und wachsende Unterstützung“ für Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine betreffe daher „direkt unsere Sicherheit“. Lesen Sie auch Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) habe bei seinem Besuch in China im Februar das Thema gegenüber dem chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping angesprochen, hieß es weiter. Auch bespreche man das Thema intensiv mit den europäischen Partnern. Lesen Sie auch Die Bitte um ein dringliches Gespräch ist ein Mittel des deutlichen diplomatischen Protests, aber noch keine formelle Einbestellung. dpa/doli

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