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Ausraster über den Wolken: Selma Blair verrät, was im Flugzeug passierte

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New York (USA) – Nach ihrer spektakulären Festnahme am Flughafen meldet sich Selma Blair (54) erstmals ausführlich zu Wort. Der Hollywood-Star („Eiskalte Engel“, „Natürlich blond“) weist zentrale Vorwürfe nach dem Zwischenfall auf einem Delta-Flug von Los Angeles nach New York zurück und stellt jetzt ihre Seite der Geschichte dar.

In einer Stellungnahme ihres Sprechers, die Selma verbreiten ließ, heißt es: „Seit Sonntagabend basiert die öffentliche Darstellung dessen, was Selma an Bord eines Fluges nach New York passiert ist, fast ausschließlich auf einem Polizeibericht.“ Aber, so ihr Sprecher: „Es gibt viel mehr zu dieser Geschichte, als bisher berichtet wurde.“

War alles eine medizinische Notlage?

Nach Darstellung von Blairs Team habe die Schauspielerin während des Fluges eine medizinische Notlage erlebt. Deshalb weist ihre Seite auch Berichte zurück, wonach sie versucht habe, eine Flugzeugtür zu öffnen. „Selma Blair erlebte an Bord einen medizinischen Notfall. Es gab keinen Versuch, die Tür des Flugzeugs zu öffnen. Selma hatte nicht die Absicht, irgendjemanden zu verletzen.“ Außerdem habe man ihr ihren Therapie-Begleithund weggenommen, den sie aber gebraucht hätte.

Blairs Sprecher betont zudem erneut, dass die Schauspielerin seit 2018 an Multipler Sklerose leidet. Zudem lebe sie mit einer weiteren neurologischen Erkrankung namens Pseudobulbäraffekt, die beeinflussen könne, wie andere Menschen medizinische Episoden wahrnehmen.

Schwere Vorwürfe bleiben bestehen

Die Stellungnahme erfolgt wenige Tage nach dem Vorfall auf dem Flug von Los Angeles nach New York. Blair war festgenommen worden, nachdem ihr vorgeworfen wurde, zwei Flugbegleiter angegriffen zu haben. Außerdem soll es nach der Landung zu weiteren Zwischenfällen mit einem Polizisten und einer Krankenschwester gekommen sein. Die Schauspielerin plädierte vor Gericht auf nicht schuldig. Für ihren Ausraster liefert sie aber auch weiterhin keine (ausreichende) Erklärung.

Während Blair nun ihre Version der Ereignisse öffentlich macht, werden die Vorwürfe die Gerichte weiter beschäftigen. Der nächste Gerichtstermin ist für den 19. Januar 2027 angesetzt. Im Falle einer Verurteilung drohen ihr zwei bis sieben Jahre Haft. Ihre Verteidigung setzt darauf, dass die medizinischen Hintergründe des Vorfalls stärker berücksichtigt werden.

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