Autobauer: Warum BMW Fachkräfte aus Deutschland nach Ungarn schickt
Wirtschaft
Düsseldorf. Die Passagiere des Lufthansa-Flugs Nummer 1600 mussten sich am vergangenen Montag gedulden. Mehr als eine Stunde später als geplant verließ der Flieger den Flughafen München und machte sich auf den Weg Richtung Debrecen. Mit an Bord: Mitarbeiter des heimischen Autobauers BMW.
Der Konzern schickt seit Monaten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seiner deutschen Standorte mehrmals in der Woche nach Ungarn und wieder zurück. Das berichten Konzerninsider dem Handelsblatt. „Unsere Leute aus München, anderen bayerischen Werken und Leipzig fliegen dorthin“, sagt ein Arbeitnehmervertreter.