Autobranche: Mercedes-Benz ruft mehr als 23.000 Autos wegen Unfallrisikos zurück
Mercedes-Benz ruft weltweit 23.606 Fahrzeuge der GLE-Baureihe 167 zurück. Bei den zwischen August 2022 und September 2025 produzierten Diesel- und Hybridautos sei ein Schutzblech falsch verbaut, wie aus der Datenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) und dem europäischen Rückrufportal Safety Gate hervorgeht. 6.772 Autos sind in Deutschland von dem Rückruf betroffen.
Durch den Fehler könnte die Kraftstoffleitung der Autos beschädigt worden sein. Genauer könnte die Fehlstellung im Auto dazu führen, dass die Kraftstoffleitung an der Abschirmplatte reibt. Dadurch können Kraftstofflecks entstehen. Das Schnellwarnsystem von EU Safety Gate schreibt: »Bei bestimmten Fahrzeugen der GLE-Baureihe (Modellreihe 167) mit OM654- und Hybridmotoren wurde eine Abschirmplatte im Bereich der Spritzwand möglicherweise nicht vorschriftsmäßig eingebaut.«
Durch den Austritt von Kraftstoff könnten die Autos plötzlich ihre Antriebskraft verlieren, also ohne Vorwarnung nicht mehr beschleunigen, was die Unfallgefahr steigere. Vorfälle, bei denen durch den Fehler Menschen verletzt worden sind oder Sachschäden verursacht wurden, sind dem KBA derzeit nicht bekannt.