Autoindustrie: Bei ZF steht die Zeppelin-Zulage auf der Kippe
Bisher traute sich kein ZF-Chef an die übertarifliche Zulage am Stammsitz Friedrichshafen heran. Nun soll sie den Sparbemühungen zum Opfer fallen. Der Unmut in der Belegschaft ist groß. Martin-W. Buchenau 14.07.2026 - 17:28 Uhr Artikel anhören ZF in Friedrichshafen: Beim Autozulieferer stehen die Zeichen auf Sturm. Foto: dpa Stuttgart. Der Vorstand des Autozulieferers ZF will den Tarifbeschäftigten am Stammsitz Friedrichshafen die übertarifliche Zeppelin-Zulage streichen, benannt nach dem Firmenahnen Ferdinand Graf von Zeppelin. Damit verlören 7500 Beschäftigte rund zehn Prozent ihres Bruttoeinkommens. Das Unternehmen hat die entsprechende Vereinbarung zur Jahresmitte 2027 gekündigt. Die Verhandlungen darüber zwischen Nutzfahrzeugchef Andreas Moser, Personalchefin Lea Corzilius und den Arbeitnehmern waren am Montag gescheitert. Am Dienstag entlud sich auf der Betriebsversammlung des zweitgrößten deutschen Automobilzulieferers der Unmut der Belegschaft über die geplanten Sparmaßnahmen und es kam zum Eklat. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt