Autokauf: Was ist "Made in Germany" noch wert?
Artikelzusammenfassung Die Halbjahreszahlen der Autobranche glänzen nur auf den ersten Blick. Zwar melden BMW, Mercedes und der Volkswagen-Konzern in Deutschland ein Absatzplus, doch hinter diesem PR-tauglichen Zahlenwerk bröckeln bei der Kernmarke VW und bei Porsche die Neuzulassungen, während chinesische Player wie BYD, MG, Xpeng und Leapmotor mit teils brachialen Wachstumsraten in den Markt drängen. Chronologisch erzählt ist das die Geschichte eines Heimatmarkts, der den deutschen Herstellern lange als Safe Space galt, nun aber unter dem Druck von Preis, E-Mobilität und schwindender Markenmagie zum Testlabor eines gnadenlosen Wettbewerbs wird. Studien von Berylls, Deloitte und CAR zeigen dazu den Stimmungsumschwung im Publikum: weniger Vaterlandsliebe, mehr Preis-Check, mehr Skepsis gegenüber dem deutschen Qualitätsversprechen, gerade bei Stromern, die einst als Zukunfts-Headline verkauft wurden. Die Konzerne reagieren folgerichtig, fast schon mit der Ironie des Standortslogans, indem sie Produktion und Jobs stärker ins Ausland verlagern – nach Ungarn, Spanien oder China –, und viele Kunden nicken das erstaunlich gelassen ab, solange der Neuwagen am Ende günstiger wird. Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.