DAX +0,41 % 25.464,01 Pkt 18:00:00 MDAX +1,34 % 32.395,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,12 % 6.289,51 Pkt 18:00:00 Dow Jones +1,03 % 52.747,32 Pkt 23:10:23 S&P 500 +0,21 % 7.428,78 Pkt 23:10:14 Nasdaq -0,22 % 24.876,91 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,15 % 62.460,10 Pkt 03:03:15 Gold -1,49 % 4.013,80 USD 03:07:57 Silber -2,11 % 57,24 USD 03:07:56 Brent -0,89 % 87,57 USD 03:06:09 WTI -0,33 % 82,34 USD 03:08:06 Bitcoin -0,16 % 63.749,45 USD 03:18:13 EUR/USD +0,21 % 1,13930 USD 03:17:22 EUR/GBP +0,20 % 0,85710 GBP 03:18:16 EUR/CHF +0,16 % 0,93290 CHF 03:18:14 EUR/JPY +0,16 % 186,481 JPY 03:18:16

Automarkt: Zahl der Elektroautos steigt in der EU auf neues Allzeithoch

Wirtschaft

Die Verbreitung von Elektroautos in der Europäischen Union (EU) hat angesichts schwankender Ölpreise stark zugenommen. Im zweiten Quartal habe der Anteil reiner Elektroautos (BEV) in der EU mit 22 Prozent »den höchsten Wert aller Zeiten« erreicht und erstmals die Marke von 600.000 Fahrzeugen überschritten, schrieb das Beratungsunternehmen PwC. In Deutschland übertraf der BEV-Anteil an Neuzulassungen im Juni demnach mit 28,4 Prozent den Hybrid-Anteil von 28,1 Prozent. Nach Einschätzung von PwC trieben unter anderem die Schwankungen des Ölpreises den E-Auto-Absatz an. Rekord bei Volumen und Marktanteil Weltweit seien im zweiten Quartal mehr als 3,9 Millionen BEV verkauft worden, »ein Rekord bei Volumen und Marktanteil«, schrieb die Beratungsfirma, die für die Studie die Neuzulassungszahlen in weltweit 43 Märkten auswertete. Demnach gab es in diesen Märkten rund 6,6 Millionen Neuzulassungen. Dies entspreche zwar einem Plus von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, doch falle der Anstieg bei Weitem nicht mehr so stark aus wie früher. Noch im ersten Halbjahr 2025 lag das Plus bei den Neuzulassungen bei mehr als einem Drittel, im Gesamtjahr 2025 war es noch knapp ein Drittel. Entscheidend für das nachlassende Wachstumstempo bei den weltweiten Absatzzahlen ist demnach die Entwicklung in China. Der mit Abstand größte Elektroautomarkt der Welt schrumpfte laut PwC im ersten Halbjahr um fünf Prozent auf knapp 3,6 Millionen BEV. Immerhin ging es demnach im zweiten Quartal aber bereits wieder leicht aufwärts. Weil parallel der Gesamtmarkt schrumpfte, machten die BEV dort im zweiten Quartal 44 Prozent der Neuzulassungen aus. Weniger E-Autoverkäufe in den USA In den USA gingen die Elektroautoneuzulassungen insgesamt sogar zurück. Die dort verkauften 460.000 BEV im ersten Halbjahr entsprachen einem Minus von 22 Prozent. Sie machten dort nur sechs Prozent des Marktes aus. Besser ist die Entwicklung in Europa. In der EU, Großbritannien, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz zählte PwC knapp 1,6 Millionen BEV und damit 33 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das war ein Marktanteil von 22 Prozent. Besonders starkes Wachstum gab es unter anderem in Frankreich, Italien, aber auch Deutschland, das vor dem Vereinigten Königreich und Frankreich erneut der größte Einzelmarkt Europas war. Auch Markt für gebrauchte E-Autos im Aufwind »Die Ölpreisentwicklung wirkt wie ein externer Beschleuniger für die Verbreitung der Elektromobilität«, sagte der PwC-Automobilmarktexperte Harald Wimmer zu den Zahlen. »Entscheidend ist jedoch vor allem die technologische Reife der aktuellen Modellgeneration: hohe Reichweiten, wettbewerbsfähige Preise und klare Vorteile bei den Betriebskosten.«

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