Autor George R. R. Martin berichtet von Depressionen
Autor George R. R. Martin, 77, hat eine Phase zwischenzeitlicher Depressionen öffentlich gemacht. »Dieses Jahr war, gelinde gesagt, stressig«, teilte Martin in seinem ersten persönlich verfassten Blogbeitrag seit rund sechs Monaten mit . Einerseits seien großartige Dinge passiert, Träume wahr geworden. »Aber es gab auch Albträume. Ich habe Freunde verloren. Habe mit Traurigkeit und Depressionen gekämpft«, schrieb der Autor der Reihe »Das Lied von Eis und Feuer«, die von HBO adaptiert und unter dem Titel »Game of Thrones« zu einer der erfolgreichsten TV-Serien der Fernsehgeschichte wurde. Unklar blieb, wie es Martin derzeit geht. »Das Schlimmste steht mir vielleicht noch bevor«, schrieb George R. R. Martin weiter. »Ich sage Ihnen, alt werden macht keinen Spaß.« Es habe aber auch »wundervolle Zeiten« gegeben. Martin bedankte sich zudem bei seinem »tollen Team von Assistenten« und versprach, den von ihm offenbar so wahrgenommenen Rückstand an Blogposts aufzuholen. »Meine Helfer werden mich dabei unterstützen. Aber meine Beiträge werden wahrscheinlich kurz und hastig sein.« Behalten Sie den Überblick: Jeden Werktag gegen 18 Uhr beantworten SPIEGEL-Autorinnen und -Autoren die wichtigsten Fragen des Tages im Newsletter »Die Lage am Abend« – hintergründig, kompakt, kostenlos. Hier bestellen Sie Ihr News-Briefing als Mail. Keinen Kommentar gab George R.R. Martin zum Stand der Arbeiten an den letzten beiden Teilen der auf sieben Bücher angelegten Reihe »Das Lied von Eis und Feuer« ab. Seit rund 15 Jahren warten Fans auf die Fertigstellung der Geschichte, George R.R. Martin hat sich deshalb bereits öfter zu erklären versucht .