Axt-Angriff in NRW: 61-Jähriger in Lebensgefahr, wohl auch Armbrust abgefeuert - Bruder verhaftet
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Axt-Angriff in NRW: 61-Jähriger in Lebensgefahr, wohl auch Armbrust abgefeuert – Bruder verhaftet
Von: Karolin Schaefer, Yannick Hanke
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In Hattingen wird ein Mann schwer verletzt auf offener Straße gefunden. Die Polizei fordert das SEK an. Ein Mann wird festgenommen. Was bisher bekannt ist.
Update vom Mittwoch, 2. September, 6:26 Uhr: Es gibt neue Details zum lebensbedrohlichen Angriff auf einen 61-Jährigen in Hattingen. Der Bruder des Opfers sitzt in Untersuchungshaft. Ein Haftrichter habe einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen ihn erlassen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.
Das Opfer befindet sich weiterhin in Lebensgefahr, hieß es am Dienstagabend (1. September). Laut bisherigen Erkenntnissen soll der nebenan wohnende, mutmaßliche Täter seinen älteren Bruder mit einer Axt angegriffen haben. Weitere Angaben zu den Hintergründen und dem Tatgeschehen machten die Ermittler nicht.
Wie die Bild berichtete, soll neben der Axt auch eine Armbrust zum Einsatz gekommen sein. Ein Pfeil habe im Bereich der Halswirbelsäule des Opfers gesteckt. Offiziell bestätigt wurde das bislang nicht. Der Zeitung zufolge soll es einen jahrelangen Streit zwischen den Brüdern gegeben haben.
Opfer nach Angriff in Hattingen lebensgefährlich verletzt
Update vom Dienstag, 1. September, 6:19 Uhr: Nach dem lebensgefährlichen Angriff auf einen 61-Jährigen in Hattingen (NRW) wurde der Nachbar des Opfers widerstandslos festgenommen. Er soll noch am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt werden. Das Opfer befindet sich inzwischen in einer Spezialklinik. Den Ermittlern zufolge ist sein Zustand kritisch, Lebensgefahr könne nicht ausgeschlossen werden.
Zur Art der Verletzungen und zur möglichen Tatwaffe machte die Polizei zunächst keine Angaben. Laut Medienberichten soll das Opfer mit einer Axt angegriffen worden sein. Das wollten die Ermittler aus ermittlungstaktischen Gründen nicht kommentieren. Ob es sich beim Fundort des Schwerverletzten auch um den Tatort handelt, ist ebenfalls noch unklar.
Spezialkräfte der Polizei nehmen Nachbarn in NRW fest
Update von Montag, 31. August, 21:34 Uhr: Nach einem lebensgefährlichen Angriff auf einen 61-Jährigen in Hattingen (NRW) haben Spezialkräfte der Polizei einen Nachbarn des Mannes festgenommen. Der Verdächtige sei vor das Nachbarhaus getreten und habe sich dort widerstandslos festnehmen lassen, sagte eine Polizeisprecherin.
Erstmeldung von Montag, 31. August, 21:14 Uhr: Nach einem lebensgefährlichen Angriff auf einen Mann in Hattingen (Nordrhein-Westfalen) dauert der Polizeieinsatz im südlichen Ruhrgebiet weiter an. Am Abend rückten Spezialeinheiten an, wie ein Polizeisprecher bestätigte. Das SEK sei angefordert worden, weil nicht ausgeschlossen werden könne, dass sich der oder die Verdächtigen noch in der Umgebung aufhielten, hieß es.
Ein 61-jähriger Mann war gegen 15:20 Uhr schwer verletzt auf offener Straße entdeckt worden, teilte eine Polizeisprecherin in Hagen mit. Daraufhin lief ein größerer Polizeieinsatz an. Zwischenzeitlich bestand Lebensgefahr. Der Schwerverletzte wurde zunächst vor Ort behandelt und anschließend mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht.
Versuchtes Tötungsdelikt in NRW: Schwer verletzter Mann entdeckt, SEK im Einsatz
Die Polizei geht von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Die Ermittlungen liegen inzwischen bei einer Mordkommission. Zu Art der Verletzungen und einer möglichen Tatwaffe machten die Ermittler zunächst keine Angaben. Der Bereich um den Fundort wurde für die Spurensicherung abgesperrt. Noch unklar ist, ob es sich dort auch um den eigentlichen Tatort handelt.
Zu Medienberichten, wonach es sich um einen Axtangriff gehandelt haben soll, äußerte sich die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht. Eine Festnahme gab es bislang nicht, dennoch bestehe laut Polizei keine Gefahr für die Allgemeinheit. Die Ermittlungen führt die Staatsanwaltschaft Essen. (Quellen: dpa) (han)